Insgesamt 73 illegale afrikanische Migranten erreichten am 28. Oktober auf einer großen Patera die Küste der zur Gemeinde Arona auf Teneriffa gehörenden Ortschaft Los Cristianos.

Um in Spanien und somit in Europa bleiben zu können, gaben sich 24 Insassen gegenüber den Behörden als minderjährig aus. Ein daraufhin durchgeführter Knochentest lieferte jedoch ein vollkommen anderes Ergebnis. Lediglich sechs Migranten waren in Wirklichkeit minderjährig. Sie wurden den zuständigen Behörden übergeben.

Wie die Policia Nacional am vergangenen Montag mitteilte, wurden zudem noch fünf Insassen des Flüchtlingsbootes als Schleuser identifiziert und festgenommen. Alle anderen Migranten dürfen sich nun auf einen kostenlosen Rückflug in die Heimat freuen. In diesem Jahr erreichten bereits 1234 illegale Einwanderer die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura.