Der Cabildo von Teneriffa hat eine Beratungssitzung mit dem Bistum zum kirchlichen Kulturerbe abgehalten. Die Veranstaltung fand erstmals im Diözesanseminar statt und zog 80 Pfarrer an. Die Sitzung wurde auch über YouTube gestreamt, um eine breitere Teilnahme zu ermöglichen.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Cabildo von Teneriffa hielt eine Beratungssitzung mit dem Bistum zum kirchlichen Kulturerbe ab.
- Sechs Millionen Euro stellt das Cabildo für die Restaurierung kirchlicher Güter bereit.
- Nahezu 30 Prozent der Kulturgüter Teneriffas sind kirchlicher Natur.
Isabel de Esteban, Leiterin des Inselamts für Historisches Erbe, betonte die Bedeutung dieser Initiative und die langjährige Zusammenarbeit zwischen Cabildo und Bistum. Diese Kooperation habe den Schutz und die Erhaltung des kirchlichen Erbes der Insel vorangebracht, sagte sie.
Sechs Millionen Euro für Restaurierung kirchlicher Güter
De Esteban hob hervor, dass das Cabildo im aktuellen Mandat sechs Millionen Euro für die Restaurierung wertvoller kirchlicher Güter bereitgestellt habe. Nahezu 30 Prozent der Kulturgüter der Insel seien kirchlicher Natur, was die Relevanz dieser Maßnahmen unterstreiche.
Die Sitzung diente als Beratungs- und Koordinationsplattform, auf der technische Kriterien und Verwaltungsverfahren besprochen wurden. Anwesend waren unter anderem Bischof Eloy Santiago sowie Vertreter des Cabildos und der kanarischen Regierung.
Bischof Santiago lobte das Treffen und die institutionelle Vertretung. Die Veranstaltung habe dazu beigetragen, Erfahrungen auszutauschen und praktische Fragen zur Erhaltung des Erbes zu klären, erklärte er.
Im Verlauf der Sitzung wurden die Beziehungen zwischen öffentlichen Verwaltungen und der Diözese sowie Förderprogramme des Programms für Kulturerbe 2023–2027 erörtert. Diese Initiative ist Teil der Strategie des Cabildos, die institutionelle Zusammenarbeit zu stärken und praktische Werkzeuge für die Erhaltung des kirchlichen Kulturerbes bereitzustellen.











