Der MUNA hat die vierte Ausgabe des Festivals Africamía eröffnet, das bis zum 7. Dezember 2025 läuft. Das Festival schlägt eine Brücke zwischen Westafrika und den Kanarischen Inseln und fördert interkulturellen Austausch sowie zeitgenössische Kunst.
Worum es geht (TL;DR)
- Festival Africamía läuft bis 7. Dezember im MUNA und Teatro Leal.
- Programm umfasst Ausstellungen, Film, Tanz, Musik und Konferenzen zu Afrika-Kanaren-Verbindungen.
- Alle Veranstaltungen im MUNA sind kostenlos, Abschlussveranstaltung kostet 5 Euro.
Das Festival Africamía findet vom 3. bis 6. Dezember im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife statt und endet am 7. Dezember mit einer besonderen Veranstaltung im Teatro Leal in La Laguna. Es wurde im Patio de Las Palmeras des MUNA vorgestellt, in Anwesenheit von Pedro González, dem Direktor für Außenbeziehungen des Cabildo von Teneriffa, der künstlerischen Leiterin Sara Maurin Kane und Carlos Pallés, dem wissenschaftlichen Direktor der Museen von Teneriffa.
Kulturelle Brücken zwischen Kanaren und Afrika
González erklärte, das Festival sei ein bedeutendes Projekt, das der Cabildo von Teneriffa mit Stolz unterstütze, da es kulturelle Vielfalt und Kooperation zwischen Teneriffa und Afrika fördere. Africamía habe sich als kulturelle Verbindung etabliert, die nicht nur künstlerische Ausdrucksformen präsentiere, sondern auch den Dialog fördere und zwischenmenschliche sowie soziale Bindungen stärke.
Carlos Pallés betonte, dass das MUNA seine Einrichtungen für Africamía zur Verfügung stelle, da das Festival eine wesentliche Verbindung zwischen Westafrika und den Kanaren darstelle. Sara Maurin Kane hob hervor, dass Africamía, organisiert von der Asociación Cultural La FET, ein Referenzpunkt für afrikanische Kunst im Archipel sei.
Vielfältiges Programm von Kunst bis Musik
Die Ausgabe 2025 bietet ein vielseitiges Programm aus visuellen Künsten, Kino, Tanz, Musik und kritischem Denken. Hervorzuheben ist die Ausstellung Lalibela des senegalesischen Fotografen SMKandji, die die Spiritualität der äthiopischen Christen dokumentiert. Im Bereich Film wird unter anderem die Serie "DJ Mehdi, Made in France" von Thibaut de Longeville gezeigt.
Ein weiterer Höhepunkt ist eine Konferenz des Historikers Dagauh Komenan, die die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen den Kanaren und Afrika beleuchtet. Im Tanzbereich bietet der senegalesische Tänzer Allioun Diop einen Workshop an, während die Musik von der DJ Beenouch gestaltet wird.
Das Festival setzt auf Bildung, Gleichheit und kulturelle Zugänglichkeit. Alle Veranstaltungen im MUNA sind kostenlos, während die Abschlussveranstaltung im Teatro Leal einen symbolischen Eintrittspreis von 5 Euro für Erwachsene hat, Kinder haben freien Eintritt.











