Die Bajada de la Virgen del Socorro hat in Güímar mit Glockenläuten, Applaus und Jubel die Ankunft der Schutzpatronin gefeiert. Hunderte von Menschen begleiteten die Prozession mit dem Pasodoble, während Anwohner entlang der Route Gastfreundschaft zeigten und Speisen sowie Getränke anboten.
Fünf Stunden nach dem Beginn der Wallfahrt zur See kehrte das Bildnis in die Kirche San Pedro zurück. Zehntausende von Menschen aus ganz Teneriffa nahmen an dem Fest teil und genossen den warmen Tag.
Die Feier ist ein Symbol für die Gemeinde und die Region Valle de Güímar. Sie bietet eine Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu treffen, die oft nur während der Bajada de la Virgen gesehen werden.
Tradition und Gemeinschaft prägen das Fest auf Teneriffa
Unabhängig von sozialen Klassen feiern alle gemeinsam, ob in schattigen Gärten oder improvisierten Garagen. Einige Teilnehmer übernachten in der speziell dafür vorgesehenen Sektion der Kapelle, die nahe dem Meer liegt, wie der Anwohner José Mesa berichtet.
Juan de la Cruz, Experte für traditionelle kanarische Trachten, betont, dass die Bajada de la Virgen del Socorro die authentischste Pilgerfahrt auf Teneriffa sei. Es gibt keine Kleiderordnung, jeder kleidet sich nach eigenem Ermessen.
Spontane Musikgruppen, sogenannte Parrandas, beleben die Route. Die Dekoration der Kapelle mit Palmwedeln und anderen Elementen bleibt ein traditionelles Merkmal.
Musik und Gastfreundschaft dominieren die Feierlichkeiten
Eine Parranda unterhält die Menge neben einem Nougat-Stand. Verschiedene Musikrichtungen, von Reggaeton bis Salsa, tragen zur lebhaften Atmosphäre bei. Der Unternehmer Modesto Campos öffnet sein Haus für Gäste und bietet Wein und Speisen an.
María Rosa, eine Anwohnerin, betont die ruhige Natur des Festes. Trotz der vielen Besucher bleibt die Feier friedlich, ohne große Tanzveranstaltungen.
Ein Vorfall vor der Bajada sorgte für Aufsehen, als eine Person die Feier als Chaxiraxi-Fest bezeichnete. Dennoch verlief die Veranstaltung ohne weitere Störungen.
Große Beteiligung und reibungsloser Ablauf in Güímar
Laut Bürgermeisterin Carmen Luisa Castro nahmen etwa 60.000 Menschen an der Bajada teil. Bis 16 Uhr wurden 46 kleinere Zwischenfälle gemeldet, hauptsächlich aufgrund von Hitzeerschöpfung oder Alkoholintoxikation.
Die Veranstaltung zog zahlreiche Politiker an, darunter den Vizepräsidenten der Regierung der Kanarischen Inseln, Manuel Domínguez, und die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, Rosa Dávila.











