Der Cabildo von Teneriffa hat den Insularen Notfallplan aktiviert. Grund ist das Herannahen der Borrasca Claudia mit starken Regenfällen und Wind.
Worum es geht (TL;DR)
- Teneriffa aktiviert Notfallplan wegen Borrasca Claudia mit bis zu 100 Litern Regen.
- Erholungsgebiete, Wanderwege und Campingplätze sind ab 12. November gesperrt.
- Bevölkerung soll unnötige Fahrten vermeiden und Anweisungen der Behörden befolgen.
Die Behörden haben den Zugang zu Erholungsgebieten, Campingplätzen sowie Wander- und Forstwegen untersagt. Auch die Wege im Nationalpark Teide und Canyoning-Aktivitäten sind betroffen.
Unwetter-Vorbereitungen auf den Kanaren
Die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Regierung hat aufgrund der Vorhersagen der AEMET eine Wetterwarnung ausgerufen. Erwartet werden bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter in 12 Stunden und Windböen von 80 km/h oder mehr.
Die Bevölkerung soll unnötige Fahrten vermeiden und Küstengebiete meiden. Die Gemeinden auf Teneriffa wurden aufgefordert, ihre Notfallpläne zu aktivieren und in ständigem Kontakt mit dem Cabildo zu bleiben.
Der Cabildo hat den Insularen Notfallplan (PEIN) ab Mittwoch, 12. November, 12.00 Uhr aktiviert. Die Borrasca Claudia könnte starke Regenfälle und Stürme mit Windböen von bis zu 80 km/h bringen. Besonders betroffen sind der Norden und Osten der Insel.
Sperrungen und Vorsichtsmaßnahmen
Es besteht das Risiko von Überschwemmungen. Daher bleiben Erholungsgebiete und Campingplätze geschlossen, und der Zugang zu Forstwegen ist untersagt. Auch die Wanderwege im Nationalpark Teide und Canyoning sind gesperrt.
Die Generaldirektion für Notfälle hat die Situation der Alarmbereitschaft für Regenfälle und Stürme erklärt. Auch die Vorwarnung für Küstenphänomene wurde aktualisiert.
Die Entscheidung fiel nach einem Treffen der zuständigen Behörden. Auch die 31 Gemeinden wurden informiert, um präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Sicherheitshinweise für die Bevölkerung
Blanca Pérez, die zuständige Ministerin, betont die Sicherheit der Bevölkerung. Sie empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden und bei Bedarf vorsichtig zu fahren.
Outdoor-Aktivitäten sind ab dem 12. November, 12.00 Uhr, untersagt. Die Gemeinden sollen präventive Maßnahmen wie die Aussetzung von Freizeitaktivitäten prüfen.
Infrastruktur wie Abwasserkanäle und Stromnetze sollten überprüft werden. Auch das Sichern von Möbeln und Schildern ist ratsam.
Der Besuch des Nationalparks Teide wird während des Unwetters nicht empfohlen. Die Gemeinden sollen ihre Notfallpläne aktivieren und die Bevölkerung den Anweisungen der Zivilschutzbehörden folgen.
Die Sperrungen aufgrund des Waldbrandes von Arafo 2023 bleiben bestehen. Zudem werden ab dem 12. November, 12.00 Uhr, weitere Sperrungen von Forstwegen und Erholungsgebieten verhängt.
Alle verfügbaren Ressourcen stehen bereit, um bei Bedarf eingreifen zu können.











