Rosa Dávila und Cristina Valido haben die spanische Regierung zur Einrichtung eines Regulierungsorgans für Flughäfen aufgefordert. Die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa und die Abgeordnete für Santa Cruz de Tenerife kritisierten die Regierung dafür, dass sie den kanarischen Verwaltungen die Nutzung von Überschüssen verweigert, während sie Kataloniens Schulden erlässt. Zudem forderten sie strengere Kontrollen von Pflanzenschutzmitteln an den Zollstellen, um Probleme wie den Ausbruch der Reblaus zu verhindern.
Rosa Dávila äußerte ihre Besorgnis über die aktuelle Situation bei AENA und betonte die Notwendigkeit eines Regulierungsorgans, das bereits im Autonomiestatut verankert sei. „Wir haben es für die Häfen, und jetzt brauchen wir es für die Flughäfen der Kanaren“, erklärte sie. Cristina Valido unterstrich die Dringlichkeit eines Treffens mit dem Minister für Territorialpolitik, um die Beteiligung der Kanaren an der Planung und Verwaltung der Flughäfen zu diskutieren.
Forderung nach Flughafen-Regulierung auf Teneriffa
Dávila und Valido kritisierten das negative Bild, das AENA an den Flughäfen Teneriffas hinterlässt. Valido betonte, dass Entscheidungen wie Gebührenerhöhungen ohne Einbeziehung der Kanaren getroffen werden und das Recht auf Einzigartigkeit im wirtschaftlichen und steuerlichen Regime ignorieren. Dávila erinnerte daran, dass Flughäfen strategische Infrastrukturen für die Kommunikation zwischen den Inseln und mit dem Ausland sind.
Valido äußerte sich auch zur geplanten Schuldenvergebung Kataloniens durch die spanische Regierung. Sie kritisierte, dass die Kanaren an einer Ausgabenregel festhalten müssen, die es ihnen nicht erlaubt, ihre Überschüsse zu nutzen, während anderen Regionen Schulden erlassen werden. Dávila betonte, dass das Geld von Teneriffa auf Teneriffa bleiben müsse und kritisierte die finanzielle Ungleichbehandlung.
Finanzielle Ungleichheiten und Pflanzenschutzkontrollen
Ein weiteres Thema des Treffens war der Reblaus-Ausbruch auf Teneriffa. Valido forderte verstärkte phytosanitäre Kontrollen an den Häfen, um solche Ausbrüche zu verhindern. Dávila hob hervor, dass die Regierung der Kanaren und das Cabildo von Anfang an mit dem Sektor zusammengearbeitet haben, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Rosa Dávila dankte Cristina Valido für ihre Bemühungen, die Finanzierung der Eisenbahnen auf den Kanaren im kommenden Transportgesetz zu verankern. Valido betonte die Bedeutung des kostenlosen öffentlichen Verkehrs für die Mobilität auf den Kanaren und kündigte an, weiter für dessen Wiedereinführung zu kämpfen.




