Der Cabildo von Teneriffa hat seine Unterstützung für die Prävention und Betreuung von Essstörungen bekräftigt. Die Initiative erfolgt in Zusammenarbeit mit ALABENTE, einer Organisation, die seit 30 Jahren auf diesem Gebiet tätig ist. Der Schwerpunkt liegt auf Sensibilisierung und spezialisierter Betreuung für Betroffene und deren Familien.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo Teneriffa verstärkt Prävention von Essstörungen mit Organisation ALABENTE seit 30 Jahren.
- Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Essstörungen betont Sensibilisierung und spezialisierte Betreuung.
- ALABENTE hat in drei Jahrzehnten über 4.500 Menschen begleitet und Stigmata überwunden.
Am Dienstag fand eine Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Essstörungen statt, der am 30. November begangen wurde. Der Cabildo betonte dabei sein Engagement für Prävention und Unterstützung von Menschen, die mit diesen Störungen leben. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Asociación de Liberación de Anorexia y Bulimia en Tenerife (ALABENTE) durchgeführt.
Teneriffa verstärkt Prävention von Essstörungen
Die Veranstaltung eröffnete Ratsmitglied Águeda Fumero. Anwesend waren auch Jugendrat Serafín Mesa, die Direktorin der Sozialen Aktion Yolanda Baumgartner, die Geschäftsführerin des IASS Yazmina León sowie weitere Vertreter und Fachleute der Organisation.
Fumero hob hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Organisationen des dritten Sektors ist, um eine nahe und professionelle Betreuung zu gewährleisten. ALABENTE ist Teil des Anillo Insular de Políticas Sociales, einer vom IASS koordinierten Struktur, die Programme zur Prävention von Essstörungen und spezialisierte Interventionen ermöglicht.
Während der Veranstaltung verlasen die Gesundheitsfachkräfte Nieves Santolaria und Chaxirachi Bencomo von ALABENTE ein Manifest. Dieses betonte die Notwendigkeit der Sensibilisierung und des kontinuierlichen Beistands für Betroffene. Essstörungen seien ernsthafte psychische Erkrankungen, die in Spanien über 400.000 Menschen betreffen, vor allem Jugendliche.
30 Jahre Unterstützung durch ALABENTE
Nach der Manifestlesung lobte Fumero die Arbeit der Organisation, die in den letzten 30 Jahren über 4.500 Menschen begleitet hat. Sie betonte, wie ALABENTE dazu beigetragen hat, Stigmata zu überwinden und die Betreuung von Essstörungen auf der Insel zu verbessern.
Fumero unterstrich die Bedeutung des Anillo Insular und der Zusammenarbeit mit dem dritten Sektor. Diese koordinierte und nachhaltige Arbeitsweise ermögliche echte Fortschritte bei der Prävention von Essstörungen auf Teneriffa.
Der Cabildo bekräftigte sein Engagement, das Unterstützungsnetzwerk für Menschen mit Essstörungen zu stärken. Dies soll durch die Zusammenarbeit mit ALABENTE und anderen Organisationen geschehen, um stabile und zugängliche Ressourcen für die Bevölkerung und ihre Familien sicherzustellen.











