Die palästinensische Tänzerin und Choreografin Farah Saleh hat im TEA-Museum in Teneriffa ihre Performance ‚Balfur reparations‘ präsentiert. Diese Veranstaltung fand am Samstag um 18.00 Uhr statt.
Farah Saleh, die in Schottland lebt, kombinierte in ihrer Aufführung Geschichte, Fiktion und Fantasie. Sie beleuchtete die Rolle von Arthur James Balfour in der britischen Kolonialpolitik in Palästina. Mit kritischer Fabulierung und Afrofuturismus verband sie Archivmaterial mit imaginären Zukünften.
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Die Performance war Teil des Programms ‚Por Asalto‘, das von Sabela Mendoza und anderen kuratiert wird. Der Eintritt zu dieser transdisziplinären Veranstaltung war kostenlos.
In ‚Balfur reparations‘ versetzte Saleh das Publikum in das Jahr 2045. Die Zuschauer wurden Teil eines fiktiven Reparationskomitees, das eine Entschuldigung des britischen Staates aus dem Jahr 2025 überprüfte. Die Aufführung regte zur Diskussion über Gerechtigkeit und Verantwortung an.
Farah Saleh studierte in Italien und ist seit 2010 in internationalen Tanzprojekten aktiv. Sie arbeitete mit verschiedenen Tanzkompanien in Europa und dem Nahen Osten zusammen und gründete 2016 die Sareyyet Ramallah Summer Dance School.
Saleh erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 2014 den dritten Platz beim Young Artist of the Year Award in Palästina. Sie promovierte 2023 am Edinburgh College of Art und lehrt seit 2024 an der Universität Glasgow.











