Historiker haben die Ursprünge des Feuerwerks bei den Feierlichkeiten zum Heiligen Christus auf Teneriffa untersucht. Bereits seit 1608, so berichtet Pater Quirós, seien „Lichterspiele“, Tänze und Unterhaltungen Teil der Feierlichkeiten gewesen. Núñez de la Peña vermutete, dass das Feuerwerk sogar noch vor der Gründung der Ehrwürdigen Bruderschaft stattfand, nannte jedoch kein genaues Datum.
Im Jahr 1656 flossen die städtischen Beiträge ausschließlich in religiöse Dienste, während weltliche Feierlichkeiten von einem wohlhabenden Inselbewohner finanziert wurden, den die Franziskanermönche einluden. Am 2. März 1656 beschloss der Stadtrat, die Festlichkeiten zu organisieren. Erst 1659 erreichten die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt, als die Bruderschaft der Sklaverei gegründet wurde. Drei Mitglieder der Bruderschaft übernahmen die Kosten für die aufwendigen Feierlichkeiten, die acht Tage dauerten und Feuerwerke, Aufführungen, Feste und Turniere umfassten.
Feuerwerksgeschichte auf Teneriffa wird beleuchtet
Ursprünglich wurden die Feuerwerke in einem Haus neben dem Franziskanerkloster vorbereitet. Aufgrund der Gefahren für das Kloster baten die Mönche erfolgreich darum, die Arbeiten in das Krankenhaus der Kirche San Sebastián zu verlegen. Doch auch dort gab es Einwände, als Stadtrat Carreño aus ähnlichen Gründen wie die Mönche protestierte.











