Immer wieder werden auf den Kanaren gesuchten Personen festgenommen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl glauben, sich hier vor der Justiz verstecken zu können. Allein im letzten Monat klickten bei drei Flüchtigen aus Ungarn auf Teneriffa die Handschellen.
Die Festnahme war nach der Aktivierung des internationalen Kooperationsmechanismus zwischen spanischen und ungarischen Behörden möglich. Nach Antrag auf internationale Zusammenarbeit leitete die Polizei auf den Kanaren sofort entsprechende Ermittlungen ein.
Einer der jetzt festgenommenen drei Ungarn wurde wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation, die sich auf Menschenhandel widmet, gesucht. Der zweite wegen Diebstahls und Drogenhandels und der dritte ebenso wegen gewaltsamer Diebstahlsdelikte.
Sie wurden der zuständigen Gerichtsbarkeit zur Überstellung in Ihr Heimatland übergeben. Dort stehen Strafen zwischen drei bis zu acht Jahren Haft im Raum.











