Die parlamentarische Kommission für Ökologische Transition hat eine Nicht-Gesetzgeberische Motion unterstützt, um Standorte für Notstromanlagen auf Gran Canaria und Teneriffa zu überdenken. Diese Anlagen sollten ursprünglich in Telde und Los Realejos errichtet werden, doch ihre Nähe zu Wohngebieten sorgt für Bedenken hinsichtlich der Lebensqualität der Anwohner.
Alicia Vanoostende, Sprecherin der Sozialistischen Gruppe für Ökologische Transition, betonte die Schwächen des elektrischen Systems der Kanarischen Inseln. Sie erklärte, dass die regionalen Behörden einen Notfallauftrag zur Verstärkung der Erzeugungskapazität auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura gestartet haben. „Diese Anlagen sind ein notwendiges Übel in einer Zeit der Verwundbarkeit“, sagte Vanoostende, „aber sie dürfen nicht an Orten errichtet werden, die die Sicherheit und Gesundheit der Bewohner gefährden.“
In Los Realejos und Telde sind acht modulare Motoren mit einer Gesamtleistung von 14,8 MW geplant. Der Standort in Los Realejos liegt nur 35 Meter von Wohnhäusern entfernt, was Vanoostende als inakzeptabel bezeichnete. In Telde soll die Anlage auf einem als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Gelände errichtet werden, nur 200 Meter von Wohnhäusern entfernt.
Gemeinden auf Gran Canaria und Teneriffa wehren sich
Vanoostende kritisierte, dass die Bewohner der betroffenen Gemeinden von der Regierung der Kanarischen Inseln ignoriert wurden. Sie erfuhren „zufällig“ von den Plänen und mussten sich organisieren, um ihre Rechte zu verteidigen. Auch die Gemeinden Los Realejos und Telde äußerten ihren Widerstand durch institutionelle Anträge und formelle Einwände.
Die Sozialistische Gruppe schlägt vor, die Anlagen in Industriegebieten zu errichten, um Risiken für die Bevölkerung zu vermeiden. Alternativen wie Energiespeicherbatterien könnten in Notfällen ohne schädliche Emissionen eingesetzt werden. Vanoostende dankte den Regierungsgruppen für den Dialog, der zu einem mehrheitlich unterstützten Vorschlag führte.
Sie rief die gesamte regionale Kammer auf, Empathie für die betroffenen Bürger zu zeigen. „Es geht darum, sich in die Lage der Bewohner zu versetzen“, sagte sie. Vanoostende forderte die Regierung der Kanarischen Inseln auf, eine Lösung zu finden, die die Energiesicherheit des Archipels stärkt, ohne die Bevölkerung zu gefährden. „Die ökologische Transition darf nicht auf Kosten der Gesundheit oder Sicherheit gehen.“











