ITER enthüllt Fortschritte im Aerogenia-Projekt zur Wartung von Windturbinen
Das Technologische und Erneuerbare Energieinstitut (ITER) hat im Aerogenia-Projekt einen bedeutenden Fortschritt erzielt, der auf die Optimierung der prädiktiven Wartung von Windturbinen abzielt.
Autonomes Navigationssystem erfolgreich validiert
In dieser Woche nahm die ITER-Robotikeinheit an einer Arbeitssitzung mit Forschern der Gruppe für Computer Vision und Luftrobotik (CVAR) der Polytechnischen Universität Madrid (UPM) teil. Während dieser Sitzung wurde das für die Luftinspektion von Windturbinen entworfene autonome Navigationssystem erfolgreich validiert.
Wie das Cabildo von Teneriffa am Montag mitteilte, überprüften die Tests die korrekte Funktionsweise des Systems in Schlüsselphasen wie Start, autonomem Flug entlang vordefinierter Bahnen und automatischer Erfassung multispektraler Bilder der Windturbinen. Diese Bilder werden verarbeitet, um potenzielle Defekte in den Komponenten zu erkennen.
ITER-Mitarbeiter erhalten praktische Schulung
Zudem erhielten ITER-Mitarbeiter eine praktische Schulung zur Bedienung des autonomen Navigationssystems, das auf der Open-Source-Software Aerostack2 basiert. Diese Schulung ermöglicht die Integration dieser Technologie in zukünftige präventive Wartungsroutinen für Windparks.
Juan José Martínez, Inselrat für Innovation, Forschung und Entwicklung, betonte in der Erklärung, dass „dieses Projekt ein klares Beispiel dafür ist, wie Teneriffa technologische Innovation mit globaler Wirkung anführen kann“, indem Lösungen entwickelt werden, die die Effizienz und Sicherheit erneuerbarer Energien verbessern.
Aerogenia-Projekt verfolgt ehrgeizige Ziele
Das Hauptziel des Aerogenia-Projekts ist die Entwicklung, Validierung und Industrialisierung eines umfassenden Diagnosesystems für Defekte an Windturbinen.
Die Initiative, die von ITER in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Universität Madrid (UPM) und der Universität Alcalá (UAH) geleitet wird, verfügt über ein Budget von 709.164,88 Euro, das vom Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Universitäten, der Staatlichen Forschungsagentur und der Europäischen Union durch die Next-Generation-Fonds kofinanziert wird.











