Die kanarische Regierung hat am Mittwoch Pläne zur Förderung erneuerbarer Energien bis 2030 vorgestellt. Der Staatssekretär für Energie, Joan Groizard, traf sich in Santa Cruz de Tenerife mit Mariano Hernández Zapata, dem Minister für den ökologischen Übergang und Energie der Kanarischen Inseln. Ziel des Treffens war es, den technischen Rahmen für die elektrische Planung bis 2030 zu erörtern, bevor öffentliche Anhörungen beginnen, bei denen Interessengruppen Kommentare und Beiträge einreichen können.
Während des Treffens, an dem auch technische Experten der Regionalregierung und der Systembetreiber teilnahmen, erkannten beide Verwaltungen die bedeutende Chance an, die dieser neue Planungszyklus für einzigartige Gebiete wie die Kanarischen Inseln darstellt.
Erneuerbare Energien auf den Kanaren ausbauen
Der neue Vorschlag für die Inseln zielt darauf ab, die Verbindung neuer erneuerbarer Energiequellen zu erleichtern. Diese Initiative soll die Dekarbonisierung der Wirtschaft unterstützen, Projekte mit erheblichem sozialen Einfluss stärken und wertvolle Chancen im Zusammenhang mit dem Energiewandel schaffen.
In diesem Zusammenhang überprüften die beiden Regierungen die wichtigsten Aspekte des ersten Vorschlags und stellten die Aufnahme von Netzverbesserungen fest, die die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern sollen. Ziel ist es, die derzeitige Kapazität erneuerbarer Energien zu verdreifachen, indem etwa 2 GW für die Integration von Solar- und Windenergie sowie neue Speicherlösungen hinzugefügt werden.
Darüber hinaus wird erwartet, dass die Netzkapazität erhöht wird, um die wachsende Elektrifizierung der Hafeninfrastruktur und des Verkehrs sowie neue Wohn- und Industrieanwendungen zu unterstützen, wie aus einer Erklärung des Ministeriums hervorgeht.
Netzverbesserungen und strategische Planung
Insgesamt sind Pläne zur Verbesserung von 323 Netzpositionen und zum Bau von 12 neuen Umspannwerken vorgesehen, um zukünftigen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Der Vorschlag umfasst auch die Einführung von Geräten, die die Versorgungssicherheit erhöhen, wie synchrone Kompensatoren in den wichtigsten elektrischen Teilsystemen der Inseln.
In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass bereits Schritte unternommen werden, um eine erhöhte Investition in isolierte Netze zu fordern. Diese Netze, die zwar den festgelegten Qualitätsstandards entsprechen, weisen Unterbrechungsraten und -dauern auf, die 100 % höher sind als im nationalen System, wie auf den ‚grünen Inseln‘ zu beobachten ist.
Öffentliche Konsultation und Umweltbewertung
Der erste Planungsentwurf für 2030 wurde auf der Grundlage technischer Kriterien und Beiträge während der Vorschlagsphase sowie der Prioritäten der kanarischen Exekutive entwickelt.
Das Dokument wird nach dieser ersten Runde regionaler Treffen einer öffentlichen Konsultation unterzogen, und seine strategische Umweltbewertung wird gleichzeitig bearbeitet, um die öffentliche Beteiligung einzuladen.
Sobald die Beiträge aus der öffentlichen Konsultationsphase gesammelt sind, wird die physische, technische und ökologische Machbarkeit aller vorgeschlagenen Maßnahmen unter Berücksichtigung der Leitprinzipien der Planung bewertet.
Das Ergebnis dieser zweiten technischen Analyse wird von der Nationalen Kommission für Märkte und Wettbewerb gemeldet, die die Einhaltung der wirtschaftlichen und finanziellen Nachhaltigkeitskriterien bewertet.
Auf der Grundlage dieser Schlussfolgerungen werden ein konsolidiertes Dokument und eine strategische Umwelterklärung erstellt und dem Abgeordnetenkongress vorgelegt, bevor sie vom Ministerrat genehmigt werden.











