Die Ausstellung ‘Espírito: a força invisível do Brasil’ hat im MUNA bis zum 2. November geöffnet. Sie bietet Einblicke in die spirituellen Ausdrucksformen Brasiliens und ist Teil des Festivals Musa Brasil.
Das Museo de Naturaleza y Arqueología auf Teneriffa präsentiert diese temporäre Ausstellung, die am 2. September eröffnet wurde. Besucher können die Vielfalt der brasilianischen Spiritualität erleben. Der Eintritt ist kostenlos, solange Plätze verfügbar sind.
José Carlos Acha, der Kulturbeauftragte des Cabildo de Tenerife, ermutigt die Öffentlichkeit, diese Ausstellung zu besuchen. Er betont die kulturelle und spirituelle Vielfalt Brasiliens, die aus der Verschmelzung indigener, afrikanischer, europäischer und asiatischer Traditionen entsteht.
Kanaren zeigen brasilianische Spiritualität
Die Ausstellung hebt die Bedeutung der Spiritualität als verbindende Kraft hervor. Sie hat es den indigenen Völkern, afrobrasilianischen Gemeinschaften und der brasilianischen Gesellschaft ermöglicht, historische Gewalt zu überwinden und kreative Impulse zu setzen.
Vier thematische Bereiche strukturieren die Ausstellung und beleuchten verschiedene spirituelle und kulturelle Dimensionen Brasiliens. ‘Pindorama’ widmet sich der indigenen Weltanschauung, in der die Natur als spirituelle Quelle gilt.
‘Abaré Anchieta’ fokussiert auf den Jesuiten José de Anchieta, der als kultureller Vermittler im kolonialen Brasilien wirkte. Er symbolisiert die Begegnungen und Spannungen zwischen verschiedenen spirituellen Traditionen.
‘Aiyê-Orum’ untersucht das afrikanische Erbe und den religiösen Synkretismus, der Praktiken wie den Candomblé hervorbrachte. ‘Seiva’ zeigt, wie Spiritualität die brasilianische Kunst inspiriert und in den Dialog mit der Natur und sozialen Spannungen tritt.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Museen von Teneriffa (hier klicken).











