Der Museo de la Ciencia y el Cosmos (MCC) hat am Donnerstag, 23. Oktober, um 16.30 Uhr die dritte Sitzung der Reihe "Del cielo a la tesis" veranstaltet. Zwei Doktorandinnen des Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) gewährten neue Einblicke in den Kosmos.
Worum es geht (TL;DR)
- Der MCC veranstaltete zwei Vorträge von IAC-Doktorandinnen über Galaxien und Schwarze Löcher.
- Patricia Iglesias zeigte, wie KI Milliarden Galaxien analysiert und Sternentstehung rekonstruiert.
- Alessandra Ambrifi erklärte, dass Schwarze Löcher auch Energie in ihre Umgebung abgeben.
José Carlos Acha, Kultur-, Museums- und Sportbeauftragter des Cabildo de Tenerife, lud zu der kostenlosen Veranstaltung ein, die die Geheimnisse des Universums einem breiten Publikum näherbringt. Er betonte, dass die Vorträge das Engagement für wissenschaftliche Aufklärung und die Förderung junger Talente stärken. "Sie heben insbesondere die Arbeit von Wissenschaftlerinnen hervor, die zur Sichtbarkeit der Frauen in der Wissenschaft beitragen", fügte er hinzu.
Das monatliche Veranstaltungsformat, das bis Jahresende geplant ist, bietet Doktoranden des IAC die Möglichkeit, ihre Forschung in einem dynamischen und zugänglichen Format zu präsentieren. Die Vorträge behandeln sowohl spezifische Forschungsthemen als auch allgemeinere Inhalte der Astronomie und Astrophysik sowie die praktische Anwendung des gewonnenen Wissens.
Künstliche Intelligenz und Schwarze Löcher: Zwei Forscherinnen präsentieren ihre Arbeit
In dieser Sitzung konnten die Teilnehmer durch zwei junge Forscherinnen neue Erkenntnisse über das Universum gewinnen. Patricia Iglesias präsentierte "El universo bajo la lupa de la IA: ¿qué nos dice sobre las galaxias?". Sie zeigte, wie künstliche Intelligenz zur Analyse von Milliarden von Galaxien eingesetzt wird. Diese Technologie ermöglicht es, Muster zu erkennen, die dem menschlichen Auge entgehen, und die Geschichte der Sternentstehung zu rekonstruieren.
Alessandra Ambrifi hielt den Vortrag "Agujeros negros: ¿pozos oscuros o fuentes de energía?" und führte das Publikum in die faszinierende Welt der Schwarzen Löcher ein. Sie erklärte, dass diese Phänomene nicht nur Materie verschlingen, sondern auch Energie zurück in ihre Umgebung abgeben.
Patricia Iglesias Navarro forscht im Bereich der galaktischen Formation und Evolution mit Hilfe fortschrittlicher KI-Techniken. Ihr Projekt, das von der spanischen Forschungsagentur gefördert wird, kombiniert tiefes Lernen und Simulationen, um physikalische Eigenschaften von Galaxien zu extrahieren.
Alessandra Ambrifi studierte Physik und Astrophysik in Rom und begann nach ihrem Umzug nach Teneriffa ihre Doktorarbeit am IAC. Sie untersucht die Akkretion bei stellaren Schwarzen Löchern und die dabei entstehenden Phänomene.











