Die Ermittlungen in der ‚Operation Silbo‘ haben am Samstag sechs weitere Personen vor Gericht gebracht.
In Santa Cruz de Tenerife laufen derzeit umfangreiche Ermittlungen gegen 26 Personen im Rahmen der ‚Operation Silbo‘. Die Zivilgarde und die Steuerbehörde haben am Mittwoch auf Teneriffa eine großangelegte Aktion gegen Drogenhandel und Geldwäsche gestartet. Dabei wurden mehrere Verdächtige festgenommen und Hausdurchsuchungen bei Anwälten und Steuerberatern in verschiedenen Stadtteilen von Santa Cruz de Tenerife durchgeführt.
Das Verfahren liegt beim Dritten Ermittlungsgericht von Santa Cruz de Tenerife, das am Freitag mit der Vernehmung der Verdächtigen begann, wie das Oberste Gericht der Kanarischen Inseln heute mitteilte.
Ermittlungen auf Teneriffa nehmen Fahrt auf
Von den 20 Personen, die am Freitag bereits vor Gericht erschienen sind, wurden 13 in Untersuchungshaft ohne Kaution genommen. Sieben weitere wurden vorläufig freigelassen, jedoch mit Auflagen wie Passentzug oder Reisebeschränkungen.
Den Verdächtigen werden Straftaten gegen die öffentliche Gesundheit, Geldwäsche und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Am Samstag sollen sechs weitere Personen zu ihrer mutmaßlichen Beteiligung aussagen.
Verbindungen der ‚Operation Silbo‘ aufgedeckt
Wie die Zeitung ‚El Día‘ berichtet, hat die sogenannte ‚Operation Silbo‘ Verbindungen nach La Gomera und Galicien. Einer der Festgenommenen ist ein Unternehmer von Teneriffa, der im Gastgewerbe und im Nachtleben tätig ist.
Die Ermittlungen begannen nach der Beschlagnahmung eines Schiffs vor der Westküste der Kanarischen Inseln, das etwa 1.600 Kilogramm Kokain transportierte.











