Pepe Farruqo hat mit seiner kompromisslosen politischen Satire die spanische Kunstszene erobert. Der 24-jährige Künstler aus Córdoba, bekannt als Pepe Farruqo, zog nach seinem Abschluss in Bildender Kunst in Sevilla nach Barcelona, der Hochburg für Comics und Karikaturen in Spanien.
In Barcelona entdeckte Farruqo die Underground-Kultur, die sich in seinen Arbeiten widerspiegelt. Trotz des Niedergangs dieser Szene in den späten 90er Jahren, als er ankam, blieb ihr Geist in seiner „sauren und ätzenden“ Kunst lebendig. Neben seiner Leidenschaft für das Zeichnen entwickelte er ein Interesse an Journalismus und Politik, was seine Entscheidung prägte, dies zu seinem Beruf zu machen.
Pepe Farruqo begeistert mit seiner Kunst auf den Kanaren
Farruqo begann seine Karriere mit Fanzines und arbeitete später für etablierte Publikationen wie El Jueves und Playboy. Er reinterpretierte klassische Figuren und erstellte Karikaturen von Persönlichkeiten auf den Kanaren. Aktuell steht er im Rampenlicht durch eine Ausstellung im Kanaren-Parlament und seine Teilnahme an der Comic-Messe in Santa Cruz.
Seine Reise von Sevilla nach Barcelona war von dem Wunsch motiviert, direkt mit Verlagen zusammenzuarbeiten, was damals nur vor Ort möglich war. Trotz des Niedergangs der Underground-Bewegung in Barcelona bewahrt Farruqo deren Erbe in seiner Arbeit und sieht sich als Teil einer Tradition des grafischen Humors in Spanien.
Pepe Farruqo setzt auf grenzenlosen Humor
Farruqo betrachtet Humor als Mittel des sozialen und politischen Kampfes. Er sieht es als seine Pflicht, die Schwachen zu unterstützen und gegen die Mächtigen zu kämpfen. In seinen Augen gibt es keine Grenzen, wenn es darum geht, Macht zu kritisieren, selbst wenn dies Gewalt gegen die Mächtigen bedeutet.
Seine Zusammenarbeit mit dem kanarischen Fernsehen beschreibt er als äußerst bereichernd. Die Ausstellung im Kanaren-Parlament, organisiert von der Cine + Cómics Stiftung und dem Fernsehen, sieht er als Möglichkeit, die Rechte und Freiheiten vieler zu verteidigen.
Farruqo bleibt eine bedeutende Stimme in der zeitgenössischen spanischen Kunstszene und nutzt seine Plattform, um gesellschaftliche und politische Themen zu adressieren.











