Die Canarian Sports Awards haben am Freitag den verstorbenen Journalisten Domingo Álvarez für seine Verdienste im Sportjournalismus auf den Kanarischen Inseln geehrt.
Der renommierte Journalist aus Santa Cruz de Tenerife, der im April dieses Jahres verstarb, prägte eine Ära bei der Kanaren-Delegation von Radio Nacional de España. Als „Maßstab im Sportjournalismus“ wird ihm posthum diese Auszeichnung verliehen.
Feierliche Zeremonie auf Teneriffa
Die Ehrung fand im TEA Tenerife Espacio de las Artes in der Hauptstadt statt. Dieses Jahr wurde die Ehrenauszeichnung auch an die Tennisspielerin Carla Suárez von Gran Canaria verliehen. Beide Preisträger folgen damit auf den spanischen Basketballstar Sergio Rodríguez von Teneriffa.
Domingo Jesús Álvarez Febles, geboren am 21. Juni 1964 in Santa Cruz de Tenerife, begann seine journalistische Laufbahn in den 1980er Jahren bei Radio Juventud de Canarias. Schnell wurde er zu einer prägenden Stimme im Radio und Fernsehen und berichtete von zahlreichen nationalen und internationalen Sportereignissen.
Ein Leben für den Sportjournalismus
Álvarez leitete die Sportabteilung bei Radio Cadena und RNE, war von 2009 bis 2012 Direktor von RNE Canarias und von 2014 bis 2022 territorialer Direktor von Radio Televisión Española (RTVE) auf den Kanarischen Inseln. Er berichtete über sechs Olympische Spiele und zahlreiche Weltmeisterschaften im Basketball und Fußball sowie über die Eurobasket.
Seine Arbeit wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Tenerife Sports Press Association, dem nationalen Fair-Play-Preis und lokalen Auszeichnungen gewürdigt. Zu seinen Ehren trägt das Studio 1 von RNE in Santa Cruz de Tenerife seinen Namen.
Einflussreiche Stimme der Kanaren
Poli Suárez, der Rat für Bildung, Berufsausbildung, körperliche Aktivität und Sport, sagte: „Domingo war die Stimme, die die Kanarischen Inseln durch epische Sportmomente begleitete.“ Sein Engagement für wahrheitsgemäße Berichterstattung und seine Nähe zu Zuhörern und Sportlern machten ihn zu einer unvergesslichen Figur.
Obwohl seine Stimme nicht mehr im Radio zu hören ist, betonte die Regionalregierung, dass Domingo „in jeder Sendung, in jedem Haushalt, der das Radio einschaltete, um ein Spiel zu verfolgen, und in jedem Gestus, der die Aufregung vermitteln wollte, präsent bleibt.“ Die Ehrenauszeichnung wurde von seiner Frau Rocío Celis entgegengenommen.











