Der TEA-Museum zeigt ‘La historia de Frank y Nina’, ein realistisches Märchen über Freundschaft und Würde.
Der Film, Gewinner des Orizzonti Extra Preises ‘Lanterna Magic’ in Venedig, läuft von Freitag (12.) bis Sonntag (14.).
Das TEA Tenerife Espacio de las Artes zeigt diese Woche ‘La historia de Frank y Nina’ von Paola Randi, ein realistisches Märchen über Freundschaft und Würde in schwierigen Zeiten. Der Film, ausgezeichnet mit dem Orizzonti Extra Preis ‘Lanterna Magic’ beim Filmfestival in Venedig, spielt am Rande einer italienischen Stadt. Dort treffen sich zufällig drei einsame Jugendliche – Frank, Nina und Gollum – und schließen eine Freundschaft, die ihnen Kraft gibt, gegen Gewalt und Vernachlässigung zu bestehen. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus ihren gebrochenen Leben und entdecken, dass selbst in der Dunkelheit Hoffnung entstehen kann.
Der Film wird von Freitag (12.) bis Sonntag (14.) um 19.00 Uhr in der Originalversion auf Italienisch mit spanischen Untertiteln gezeigt. Gabriele Monti, Ludovica Nasti, Samuele Teneggi und Marco Bonadei spielen die Hauptrollen in diesem Film, der den Zuschauern eine sensible, zurückhaltende und zutiefst humanistische Geschichte präsentiert, die die Jugend als Widerstandsraum gegen Ausgrenzung versteht.
Die Erzählung erfolgt durch Gollum, einen jungen Mann, der nicht sprechen kann und sich durch das Schreiben von Sätzen an den Wänden der Stadt ausdrückt. Gollum freundet sich mit Frank an, einem jungen Mann, der Schulaufgaben verkauft und am Rande überlebt. Dann kommt Nina hinzu, ein 16-jähriges Mädchen, das bereits Mutter ist und in einer Ehe mit einem gewalttätigen Mann namens Il Duce gefangen ist. Die drei bilden eine besondere, fast familiäre Beziehung und stellen sich gemeinsam der Realität, den Gefahren, Träumen und der Notwendigkeit, ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Gemeinsam entdecken sie die Bedeutung von Familie neu, auch wenn Frank sagt: „Die Realität ist nur ein Standpunkt.“
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Paola Randi (Mailand, 1970) ist eine italienische Regisseurin und Drehbuchautorin, bekannt für ihren Stil, der Humor und Fantasie vereint. Mit ihrem Debütfilm ‘Into Paradiso’ im Jahr 2010, einer in Neapel angesiedelten Komödie, erhielt sie Kritikerlob. 2017 festigte sie ihren Ruf mit der Science-Fiction-Komödie ‘Tito e gli Alieni’. Sie arbeitete an Netflix-Serien wie ‘Luna nera’ und ‘Cero’ und führte Regie bei Spielfilmen wie ‘The Legend of the Christmas Witch’ (2021) und ‘Beata te’ (2022). Ihre Werke wurden auf renommierten Festivals wie dem Internationalen Filmfestival von Venedig, dem Seattle International Film Festival und den nationalen David di Donatello Preisen ausgezeichnet.
Der Artikel ‘Der TEA-Museum zeigt ‘La historia de Frank y Nina’, ein realistisches Märchen über Freundschaft und Würde’ erschien zuerst im Diario de Tenerife.











