Das Projekt Faro hat in den ersten neun Monaten auf Teneriffa über 17.000 Menschen mit 970 präventiven Maßnahmen erreicht. Der Erfolg in den Pilotgemeinden führte zur Ausweitung auf weitere Orte wie Tegueste und Arafo.
Worum es geht (TL;DR)
- Projekt Faro erreichte in neun Monaten 17.765 Menschen mit 970 präventiven Maßnahmen auf Teneriffa.
- Nach Erfolgen in drei Pilotgemeinden wird das Projekt auf sechs weitere Orte ausgeweitet.
- Früherkennung von Risiken wie Suizidgedanken und Mobbing ermöglicht schnelle Reaktion der Behörden.
Das Cabildo de Tenerife präsentierte die erste Bewertung des Projekts, das im Februar 2025 startete. In neun Monaten wurden 970 präventive Maßnahmen durchgeführt, die 17.765 Menschen erreichten.
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo, erklärte, das Projekt zeige, dass Prävention funktioniere, wenn sie auf wissenschaftlicher Basis und in engem Kontakt mit der Gemeinschaft erfolge. Es stärke die Resilienz der Gemeinden.
Ausweitung auf sechs weitere Gemeinden
Nach Erfolgen in Santa Úrsula, Candelaria und San Miguel de Abona wird das Projekt Faro auf sechs weitere Gemeinden ausgeweitet. Es zielt auf die Prävention von psychischen Störungen und fördert gesunde Lebensweisen.
Das Projekt richtet sich vor allem an Schüler, Familien und ältere Menschen. Es basiert auf einem gemeinschaftlichen Ansatz und wird wissenschaftlich von der Universität La Laguna unterstützt.
Koordination und Beteiligung als Schlüssel zum Erfolg
Eine der Stärken des Projekts Faro ist die hervorragende Koordination zwischen den beteiligten Institutionen. Die Zusammenarbeit mit Schulen, kommunalen Diensten und Gesundheitszentren ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung.
Der Erfolg in den Pilotgemeinden hat zur Entscheidung geführt, das Projekt auf weitere Gebiete auszuweiten. Juan Acosta, Bildungsminister für Prävention, betonte die positive Zusammenarbeit mit den neuen Gemeinden.
Positive Auswirkungen auf die Gesundheit
Die qualitative Bewertung zeigt Verbesserungen in der emotionalen Wahrnehmung und Resilienz der Teilnehmer. Das Projekt fördert gesunde Gewohnheiten, besonders bei Jugendlichen.
Früherkennung von Risiken wie suizidalen Gedanken und Mobbing unterstreicht die Bedeutung des Projekts als Frühwarnsystem. Es ermöglicht eine schnelle Reaktion und Zusammenarbeit mit relevanten Stellen.











