Die Wasserreserven von BALTEN sind nach dem Durchzug von Sturm Claudia auf 28 Prozent gestiegen. Der Sektor-Primario-Rat von Teneriffa, Valentín González, erklärte, die jüngsten Niederschläge hätten die Wasserressourcen der Insel spürbar entlastet.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Claudia brachte Teneriffa 80.000 Kubikmeter zusätzliches Wasser für die Landwirtschaft.
- Die Wasserreserven von BALTEN stiegen auf 28 Prozent der Gesamtkapazität.
- Der Norden der Insel profitierte am stärksten von den Niederschlägen.
Die öffentliche Gesellschaft Balsas de Tenerife (BALTEN) verzeichnete einen deutlichen Anstieg des gespeicherten Wasservolumens. Rund 80.000 Kubikmeter zusätzliches Wasser wurden für die landwirtschaftliche Bewässerung gespeichert. Die Gesamtkapazität liegt nun bei 28 Prozent (1.413.273 Kubikmeter).
Niederschläge entlasten Wasserspeicher auf Teneriffa
González sieht darin den Beginn eines positiven Trends, den der Agrarsektor lange erwartet habe. Die Niederschläge entspannten die angespannte Wassersituation. Trotz vorsichtigem Optimismus – das hydrologische Jahr beginnt erst im Oktober – seien die Regenfälle eine Erleichterung bei der Wasserknappheit.
Der Norden der Insel profitierte am stärksten. Die Stauseen in der Isla Baja sowie im Nordosten (Valle Guerra und Tacoronte) sammelten über 55.000 Kubikmeter Wasser. Insgesamt lagern dort nun 1.011.130 Kubikmeter, was einem Füllstand von 2 Prozent entspricht.
Im Süden stieg der Füllstand der Stauseen von 23,7 Prozent vor dem Sturm auf aktuell 25,1 Prozent. Das angesammelte Volumen in dieser Region übersteigt 402.000 Kubikmeter.











