Sturm Emilia hat im Teide-Nationalpark auf Teneriffa über anderthalb Meter Schnee hinterlassen. Eine solche Schneemenge wurde seit 2016 nicht mehr verzeichnet. Die Schneedecke erstreckt sich über das gesamte Valle de Ucanca sowie die Berge von Arico, Arafo und Güímar.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Emilia hinterließ im Teide-Nationalpark über anderthalb Meter Schnee, erstmals seit 2016.
- Auf Teneriffa registrierte man 584 Vorfälle, hauptsächlich durch starken Wind verursacht.
- Der Cabildo koordiniert Räumarbeiten und rät, unnötige Fahrten zu vermeiden.
Auf Teneriffa registrierte man insgesamt 584 Vorfälle, die hauptsächlich mit dem starken Wind zusammenhingen. Der Cabildo von Teneriffa aktualisierte den Bericht im Rahmen des aktivierten Plan Territorial Insular de Emergencias (PEIN).
Cabildo koordiniert Schneeoperation auf Teneriffa
Rosa Dávila, die Präsidentin des Cabildo, erklärte, dass ein spezieller Einsatz mit über zehn Straßenarbeitern vorbereitet werde, um die Zufahrten zum Teide so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Ziel sei es, die Sicherheit und den Schutz der Bewohner zu gewährleisten. Alle notwendigen Mittel würden mit größter Vorsicht koordiniert.
Blanca Pérez, die insulare Ratsfrau für Umwelt, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Notfälle, betonte, dass alle Kräfte aktiviert blieben, um die Normalität und Sicherheit nach den Vorfällen wiederherzustellen. Die Zusammenarbeit der Gemeinden und der Einsatz von 374 Personen hätten die Sicherheit der Insel gewährleistet.
Der Cabildo von Teneriffa rät, unnötige Fahrten zu vermeiden und sich über offizielle Kanäle zu informieren, solange der PEIN aktiv ist.
Wind verursacht zahlreiche Vorfälle auf Teneriffa
Die meisten der 584 Vorfälle resultierten aus dem Wind, der Bäume, Zäune und Straßenmöbel umstürzte. Es gab keine schweren Vorfälle oder Personenschäden. Der Wind verursachte auch Verzögerungen und Umleitungen am Flughafen Teneriffa Nord, während der Schiffsverkehr normal verlief.
Endesa meldete punktuelle Stromausfälle, die schrittweise behoben wurden. In Puerto de la Cruz wurde eine Notunterkunft für 20 Personen eingerichtet, die von zwei Personen genutzt wurde.
Meteorologische Daten und Vorsichtsmaßnahmen
Der Sturm brachte Windgeschwindigkeiten von bis zu 159 km/h in Izaña und Temperaturen von bis zu -4 °C im Teide-Nationalpark. In Arico fielen über 69 mm Regen. Der Cabildo schloss Wanderwege und Zugänge in geschützten Naturgebieten, verbot Aufenthalte in Camping- und Erholungsgebieten und setzte den öffentlichen Verkehr zu bestimmten Orten aus.











