Der Cabildo von Teneriffa investiert über 600.000 Euro in die Finca Las Llanadas in Los Realejos. Die Mittel dienen der Erhaltung der größten Kaltklimafruchtplantage der Kanarischen Inseln.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Cabildo investiert bis 2029 über 613.000 Euro in die Finca Las Llanadas.
- Die Finca bewahrt über 100 exklusive, vom Aussterben bedrohte Fruchtbaumarten Teneriffas.
- Seit 2023 flossen mehr als 1,1 Millionen Euro in Modernisierung und Ausbildung.
Bis 2029 stellt der Cabildo insgesamt 613.298,67 Euro für die Instandhaltung der Finca Las Llanadas bereit. Die Beauftragung der Firma TRAGSA gab Valentín González, zuständiger Minister für den Primärsektor, bekannt.
Genetische Vielfalt auf den Kanaren erhalten
Die Finca dient als lebendiges genetisches Archiv für lokale Fruchtbaumarten von hohem Wert. González betonte, dass Las Llanadas die größte Anlage dieser Art auf den Kanaren sei.
Die Finca ist mit dem Zentrum für den Erhalt der landwirtschaftlichen Biodiversität Teneriffas (CCBAT) verbunden und unterstützt die Erhaltung zahlreicher Kern- und Steinobstbäume außerhalb des Labors.
Auf der Finca wachsen über 100 exklusive Fruchtbaumarten von Teneriffa, die vom Aussterben bedroht waren. Zudem wurden 2,5 Hektar brachliegendes Land wieder nutzbar gemacht und dienen nun der genetischen und morphologischen Forschung. Auch legt man Sicherheitskopien von Pflanzen an, um sie vor Schädlingen oder Katastrophen zu schützen.
Seit 2023 hat der Cabildo mehr als 1,1 Millionen Euro investiert, um die Finca zu einem Referenzzentrum zu entwickeln. Neben der Modernisierung der Bewässerungssysteme wurden spezielle Module für die Ausbildung junger Landwirte geschaffen.











