Junge Migranten aus Mali, Gambia und Senegal haben auf Teneriffa ihre Sprachkenntnisse verbessert und sich integriert. Die Sprachbarriere war zunächst eine große Herausforderung, doch dank der Unterstützung durch die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz und die Gruppe Aquí estamos migrando konnten sie Fortschritte machen.
In Puerto de la Cruz fanden sie eine Gemeinschaft, die sie willkommen hieß. Sie nehmen an Sprachkursen teil, die zweimal wöchentlich im Miguel Díaz Molina Sportpavillon stattfinden. Diese Kurse sind entscheidend für ihre Integration und eröffnen ihnen neue Möglichkeiten.
Das Projekt startete im Januar und wurde kürzlich wieder aufgenommen. In der ersten Unterrichtsstunde des neuen Semesters tauschten die Schüler ihre Sommererlebnisse aus und berichteten über neue Freundschaften und Aktivitäten. Der Unterricht bot eine Gelegenheit, sich nach den Ferien wieder zu verbinden.
Sprachkurse auf Teneriffa fördern Integration
Ein Schüler erzählte von seiner Sommerromanze mit einer Deutschen, die er am Pier kennengelernt hatte. Sie kommunizierten auf Spanisch und Deutsch und halten nun über soziale Medien Kontakt. Trotz unterschiedlicher Herkunft teilen die Jugendlichen viele Interessen, wie Fußball und ihre Vorliebe für Pizza.
Experten betonen, dass Sprachkenntnisse für die Integration unerlässlich sind. Die Jugendlichen sprechen oft mehrere Sprachen, was ihnen das Erlernen von Spanisch erleichtert. Dennoch bleibt das Schreiben eine Herausforderung, da das Verständnis der Sprache vor dem Schreiben wichtig ist.
Emma Servando, die Lehrerin, betont die Bedeutung von Lesen und Schreiben für die Integration und die beruflichen Chancen der Jugendlichen. Sie vermittelt ihnen nützliche Wörter, die sie im Alltag benötigen, und schafft eine sichere Lernumgebung.
Lehrerin fördert Sprachkompetenz und Integration
Emma achtet darauf, dass die Schüler sich wohlfühlen und motiviert sind, die Sprache zu lernen. Sie hebt hervor, dass Integration mehr als nur Sprache erfordert und die Gesellschaft als Ganzes gefordert ist. Die Jugendlichen bringen wertvolle Eigenschaften wie Fleiß und Lernbereitschaft mit.
Der Stadtrat für Bürgerbeteiligung, David Hernández, begrüßte die Jugendlichen und interessierte sich für ihr Wohlergehen. Er betonte, dass das Projekt nicht nur auf Sprachkenntnisse abzielt, sondern auch das psychische und emotionale Wohl der Migranten berücksichtigt.











