Der Stillstand der Abfallverwertungsanlage auf Teneriffa hat die Kritik der Opposition verstärkt. Die Verpackungsabteilung der Insularen Abfallanlage auf Teneriffa, gelegen in der Gemeinde Arico im Süden der Insel, ist seit Sonntag außer Betrieb. Dies führte zu einer erheblichen Anhäufung von Abfällen, was die Kritik der sozialistischen Opposition an der aktuellen Inselregierung verschärfte. Sie bezeichnen die derzeitige Phase als die schlechteste in der Geschichte der Abfallbewirtschaftung auf der Insel.
Die Probleme, die am Sonntag auftraten, sind noch ungelöst. Quellen vermuten jedoch, dass eine Lösung am Donnerstag gefunden werden könnte. Die Situation wird als ernst betrachtet, was Bedenken über mögliche Wiederholungen in der Zukunft aufwirft. Ein Statement der Regierung blieb bis Mittwochmorgen aus.
Politische Spannungen um Abfallmanagement auf Teneriffa
Der Stillstand in der Verpackungsanlage fällt in eine Zeit wachsender Besorgnis und Kritik der PSOE hinsichtlich der Abfallbewirtschaftung auf der Insel während der aktuellen Amtszeit. Sie bezeichneten 2024 als das „schlechteste“ Jahr für die Abfallbewirtschaftung der letzten 40 Jahre, da die Rückgewinnungsrate gesunken und die Anzahl der zu vergrabenden Tonnen gestiegen ist. Die Sozialisten befürchten eine Verschlechterung der Lage im Jahr 2025, insbesondere in Bezug auf den Zustand der Anlage in Arico und das „Scheitern“ von drei der acht geplanten neuen Ökopunkte.
Für die PSOE bestätigt diese jüngste Lähmung, dass die Abfallbewirtschaftung auf Teneriffa „an einem kritischen Punkt ist, gekennzeichnet durch Vertragsbrüche, gescheiterte Ausschreibungen und nicht eingehaltene Versprechen hinsichtlich wichtiger Abfallbehandlungs- und Recyclingprojekte“.
Arico-Komplex steht im Mittelpunkt der Kritik
Besonders im Fokus steht der Umweltkomplex Arico, der für die Verarbeitung unsortierter Abfälle und die Rückgewinnung von recycelbaren Materialien wie Karton, Verpackungen und Metallen verantwortlich ist. Die Sozialisten behaupten, dass er die im Vertrag von 2022 festgelegten Mindestrückgewinnungsraten nicht erfüllt, was zu einem erhöhten Volumen an direkt auf Deponien entsorgtem Abfall, steigenden Kosten für das Cabildo und potenziellen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen aufgrund von Nichteinhaltung führt.
Probleme bei der Umsetzung von Ökopunkten
In Bezug auf die Ökopunkte erinnert die PSOE daran, dass es sich um „Projekte handelt, die von den sozialistischen und Ciudadanos-Regierungen geerbt wurden und durch europäische Mittel unterstützt werden, deren Umsetzung jedoch derzeit stockt. Während der vorherigen Amtszeit wurden Pläne entworfen und genehmigt, um acht neue Ökopunkte zu bauen, um die Anzahl von acht auf sechzehn zu verdoppeln. Zudem wurden in Verhandlungen mit der kanarischen Regierung über 5 Millionen Euro an europäischen Fördermitteln für diese Initiativen gesichert.“
Darüber hinaus kritisieren die Sozialisten die „Fanfare“ um zahlreiche angekündigte Projekte in diesem Bereich, die letztlich wenig bewirken oder im starken Kontrast zum aktuellen schlechten Zustand des Recyclings und der Abfallbewirtschaftung stehen.











