Der Cabildo von Teneriffa hat im TEA-Museum die Ausstellung "Néstor reencontrado" eröffnet. Die Schau bietet eine zeitgenössische Perspektive auf das Schaffen des kanarischen Künstlers Néstor Martín-Fernández de la Torre.
Worum es geht (TL;DR)
- Das TEA-Museum zeigt bis März 2026 über 200 Werke von Néstor Martín-Fernández de la Torre.
- Die Retrospektive beleuchtet seine symbolistischen, modernistischen und bühnenbildnerischen Arbeiten.
- Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos, geöffnet von Dienstag bis Sonntag.
Am Freitag, dem 24., eröffnete der Cabildo von Teneriffa im TEA Tenerife Espacio de las Artes die erste große Retrospektive zu Néstor Martín-Fernández de la Torre (Las Palmas de Gran Canaria, 1887–1938) auf Teneriffa. Der Vizepräsident des Cabildos und Tourismusrat, Lope Afonso, der Kultur- und Museumsrat von Teneriffa, José Carlos Acha, der künstlerische Leiter des TEA, Sergio Rubira, der Kurator der Ausstellung, Juan Vicente Aliaga, der Direktor des Museo Néstor, Daniel Montesdeoca, und die stellvertretende künstlerische Leiterin des Museo Reina Sofía, Amanda de la Garza, eröffneten die Ausstellung. Sie zeigt über 200 Werke und beleuchtet die vielseitigen Facetten eines bedeutenden Schöpfers der kanarischen visuellen Kultur des frühen 20. Jahrhunderts.
Retrospektive zu Néstor Martín-Fernández de la Torre im TEA
"Néstor reencontrado", organisiert vom TEA-Museum in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía und dem Museo Néstor in Las Palmas de Gran Canaria, ist bis zum 1. März 2026 kostenlos zu besichtigen. Die Ausstellung öffnet von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 20.00 Uhr. Sie gliedert sich in neun Sektionen, die die verschiedenen Ausdrucksformen und Epochen des Künstlers untersuchen – von seinen frühen symbolistischen Versuchen bis hin zu seinem Engagement im Modernismus, Muralismus, Bühnenbild und Design.
Néstor Martín-Fernández de la Torre schuf ein einzigartiges Werk, das die symbolistische Sensibilität mit der Ästhetik des Modernismus und einer persönlichen Kunstauffassung als ganzheitliche Erfahrung verbindet. Seine Laufbahn reicht von der Staffeleimalerei bis hin zu architektonischen und bühnenbildnerischen Projekten, stets mit dem Bestreben, die Künste zu integrieren und eine eigene Vorstellung rund um das Insulare und Atlantische zu entwickeln. Zwischen symbolistischer Spiritualität, dekorativem Raffinement und der Sinnlichkeit seiner Figuren entwickelte er eine plastische Sprache, die zwar mit den europäischen Avantgarden verbunden ist, aber stark in der kulturellen Identität der Kanaren verankert bleibt.











