Teide-Nationalpark plant neue Zugangsregelungen
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat neue Regelungen für den Zugang zum Teide-Nationalpark vorgeschlagen. Diese beinhalten ein Verbot für private Fahrzeuge zu bestimmten Zeiten, während der Zugang ausschließlich per Bus möglich sein soll. Der Plan wird am 29. September im Verwaltungsrat des Parks diskutiert.
Die geplanten Änderungen sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln und dem Cabildo von Teneriffa. Diese Bemühungen dauerten über ein Jahr und folgten auf Meinungsverschiedenheiten während der Amtszeit von José Antonio Valbuena, dem damaligen Rat für ökologischen Wandel und Raumordnung.
José Miguel Ruano, zweiter Vizepräsident, betonte, dass das neue Dokument eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorherigen Plan darstellt, der den Zugang zum Teide stark eingeschränkt hatte. Ruano erklärte, dass die Einschränkungen für private Fahrzeuge nicht als völliges Verbot zu verstehen seien. Es werde Zeitfenster geben, in denen die Mobilität ausschließlich über Busse geregelt werde, während in anderen Zeiten private Fahrzeuge erlaubt seien.
Teide auf Teneriffa plant nachhaltige Mobilität
Das Dokument beschreibt einen nachhaltigen Mobilitätsplan für die Insel, der sowohl „Übergangsregelungen“ als auch zukünftige Bestimmungen des Cabildo von Teneriffa umfasst. Traditionelle Praktiken wie die Imkerei sollen weiterhin erlaubt sein, jedoch unter bestimmten Auflagen. Zudem sind Verbesserungen für Aktivitäten wie das Radfahren auf den Wegen des Parks geplant.
Ruano hob hervor, dass die Fortschritte offensichtlich seien und erinnerte daran, dass die endgültige Genehmigung beim Regierungsrat der Kanarischen Inseln liege. Diese Entscheidung wird vor Dezember erwartet.
Der Plan für eine nachhaltige Verwaltung des Teide-Nationalparks wird am 29. September zur Debatte stehen.











