Der Cabildo von Teneriffa hat den POSEI verteidigt und eine Resolution verabschiedet. Die Entscheidung fiel in der Kommission für den Primärsektor. Der Cabildo lehnte den Vorschlag der Europäischen Kommission für den Finanzrahmen 2028–2034 ab und fordert ein gerechtes System für die Insel.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo von Teneriffa lehnt EU-Finanzrahmen 2028–2034 ab und fordert höhere POSEI-Mittel.
- Alle Parteien unterstützen Integration von Fischerei- und Aquakulturhilfen in spezifisches POSEI-Programm.
- Europäische Institutionen sollen Spiegelklauseln in Handelsabkommen einführen, um fairen Wettbewerb zu sichern.
Alle politischen Parteien unterstützten die Forderung, die Finanzzuweisung für 2028–2034 zu erhöhen. Zudem sollen Hilfen für Fischerei- und Aquakulturprodukte der RUP in ein spezifisches POSEI integriert werden, ähnlich dem für landwirtschaftliche Produkte.
Teneriffa fordert höhere POSEI-Mittel für den Primärsektor
Der Cabildo betonte, dass der POSEI entscheidend für die Herausforderungen des Primärsektors auf den Inseln sei. Die sinkende Rentabilität der Betriebe gefährde einen strategischen Sektor und führe zur Entagrarisierung.
Die Gemeinsame Fischereipolitik erfordert traditionell einen speziellen Kommissar. Artikel 38 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union fasst landwirtschaftliche, tierhaltende und fischereiliche Produkte als "landwirtschaftliche Erzeugnisse" zusammen.
Der Cabildo kritisierte, dass es inkohärent sei, den Fischereiprodukten der RUP ungleiche Unterstützung zu gewähren.
Spiegelklauseln in Handelsabkommen gefordert
Die Kommissionsvorschläge für 2028–2034 markieren einen Wandel, der die Unterstützung des Primärsektors schwächt. Der Cabildo fordert, dass der Primärsektor eine wesentliche Rolle spielt, indem er gesunde Ernährung und Biodiversität sichert und die touristische Attraktivität erhöht.
Es sei unerlässlich, dass europäische Institutionen "Spiegelklauseln" in Handelsabkommen einführen, um faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Standards für Pflanzenschutzmittel, Tierwohl und Gesundheit sollten gleichwertig sein.











