Das Cabildo von Teneriffa hat 59 Millionen Euro für das Ressort Abfallwirtschaft im Jahr 2026 bereitgestellt. Ziel ist die Weiterentwicklung des Modells Tenerife+Sostenible durch neue und modernisierte Infrastrukturen sowie Umweltbildung.
Worum es geht (TL;DR)
- Teneriffa investiert 59 Millionen Euro in Abfallwirtschaft und nachhaltige Infrastruktur für 2026.
- Geplant sind neue Recyclingstationen, Biogas-Nutzung und Modernisierung bestehender Anlagen.
- Projekte für Kompostgemeinschaften und nachhaltige Textilindustrie werden mit Subventionen gefördert.
Blanca Pérez, die zuständige Ministerin, erklärte, dass die selektive Abfallsammlung gefördert werden müsse, um die Wertschätzung von Abfällen zu steigern. Geplant sei die Verdopplung der Recyclingstationen auf der Insel.
Kanaren fördern Abfallwirtschaft
Der umfassende Abfallwirtschaftsvertrag der Insel hat ein Volumen von fast 400 Millionen Euro. Für 2026 sind Investitionen von knapp 43 Millionen Euro vorgesehen. Geplant sind unter anderem eine neue Lixiviatanlage und die Modernisierung bestehender Einrichtungen.
Innovationsprojekte im Wert von 10,4 Millionen Euro sollen ebenfalls umgesetzt werden, darunter die Nutzung von Biogas zur Energieerzeugung.
Die Erweiterung der biologischen Abfallbehandlungsanlage soll die Kapazität auf 210.000 Tonnen jährlich erhöhen.
Steigerung der selektiven Abfallsammlung
Die Inselregierung plant, die Anzahl der Recyclingstationen zu verdoppeln. Für 2026 sind dafür 6,4 Millionen Euro vorgesehen. Ziel ist es, Recycling zu erleichtern und Abfälle als Ressource zu nutzen.
Organische Abfälle und Textilrecycling
Um organische Abfälle zu reduzieren, wird die Bevölkerung ermutigt, diese im braunen Behälter zu entsorgen. Geplante Projekte umfassen die Einrichtung von Kompostgemeinschaften in 12 Gemeinden.
Das Projekt ‚Tenerife Moda Sostenible‘ soll eine nachhaltige Textilindustrie fördern. Eine Subvention von 500.000 Euro ist für soziale Unternehmen vorgesehen, um die lokale Markteinführung zu unterstützen.











