Das Cabildo de Tenerife und die Fundación Endesa haben 17.000 kanarische Zedern im Nationalpark Teide gepflanzt. Diese endemische Art ist vom Aussterben bedroht. In Zusammenarbeit mit der Universität Valladolid wurde eine Population von 25 kanarischen Zedern analysiert, darunter der älteste lebende Baum der Europäischen Union.
Worum es geht (TL;DR)
- 17.000 kanarische Zedern wurden im Teide-Nationalpark gepflanzt, um die bedrohte Art zu schützen.
- Der älteste lebende Baum der EU mit 1.544 Jahren wurde im Nationalpark identifiziert.
- 65 Guajara-Veilchen und 50 Silberdisteln wurden erfolgreich an neuen Standorten angesiedelt.
Ein weiteres Projekt, unterstützt von der Firma Agroforestal, ermöglichte die Pflanzung von 65 Exemplaren der Guajara-Veilchen und 50 Silberdisteln an neuen Standorten, um das Überleben dieser bedrohten endemischen Arten zu sichern. Beide Projekte unterstreichen das Engagement des Cabildo Insular und der Fundación Endesa für die Wiederherstellung lebenswichtiger Ökosysteme und den Erhalt des Naturerbes der Kanarischen Inseln.
Bedrohte Flora im Teide-Nationalpark wird geschützt
Die ersten Ergebnisse der beiden ergänzenden Naturschutzprojekte wurden im Besucherzentrum El Portillo präsentiert. Die Projekte zielen darauf ab, die endemische Flora des Teide-Nationalparks zu erhalten und Hochgebirgsökosysteme zu restaurieren. Anwesend waren Vertreter des Cabildo de Tenerife, der Fundación Endesa und der Universität Valladolid.
Blanca Pérez, die Umweltministerin, betonte die Bedeutung des Teide als lebendiges und wertvolles Erbe, das es zu schützen gilt. Sie hob hervor, dass im vergangenen Jahr 17.000 Zedern gepflanzt wurden, um den Lebensraum zu regenerieren. Dank des Projekts wurde auch eine außergewöhnliche Population von jahrhundertealten Zedern identifiziert, darunter der älteste lebende Baum der EU mit 1.544 Jahren.
Jahrtausendealte Zedern als Symbol der Widerstandsfähigkeit
Das erste Projekt, eine Zusammenarbeit zwischen Fundación Endesa, dem Cabildo de Tenerife und der Universität Valladolid, ermöglichte die Inventarisierung und Charakterisierung von jahrtausendealten Zedern in schwer zugänglichen Gebieten. Acht der 25 datierten Exemplare sind über tausend Jahre alt, drei über 1.500 Jahre. Diese Funde bieten Einblicke in die ökologische Vergangenheit des Nationalparks.
Juan Ignacio Ferrer von der Fundación Endesa erklärte, dass die Restaurierung der Zedernwälder im Teide-Nationalpark eine einzigartige Gelegenheit sei, das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. José Miguel Olano von der Universität Valladolid betonte, dass angewandte Wissenschaft und öffentlich-private Kooperation greifbare Ergebnisse im Naturschutz liefern können.
Erfolge bei der Wiederherstellung bedrohter Arten
Das zweite Projekt, unterstützt von Fundación Endesa und Agroforestal, führte zur Wiederansiedlung von 65 Guajara-Veilchen und 50 Silberdisteln an neuen Standorten im Teide-Nationalpark. Diese exklusiven Arten waren zuvor stark bedroht und auf wenige Standorte beschränkt. Die neuen Pflanzungsgebiete sollen ihr langfristiges Überleben sichern.
Blanca Pérez erklärte, dass solche Initiativen den Wert gemeinsamer Anstrengungen zur Wiederherstellung einzigartiger Arten zeigen. Beide Projekte festigen das Engagement von Fundación Endesa und dem Cabildo de Tenerife für die Wiederherstellung vitaler Ökosysteme und die Sicherung des natürlichen Erbes des Teide für zukünftige Generationen.











