Der Cabildo von Teneriffa hat den Einsatz von 450 Personen verstärkt, um auf die Entwicklung des Sturms Claudia zu reagieren. Der Plan Insular de Emergencias bleibt aktiv. Präsidentin Rosa Dávila betonte, dass die Institution große Anstrengungen unternommen habe, um die Menschen zu schützen und auf mögliche Verschlechterungen vorbereitet zu sein. Drei Notunterkünfte im Süden von Teneriffa wurden eingerichtet. Der Präsenzunterricht sowie Aktivitäten im Freien und der Zugang zu Naturgebieten bleiben ausgesetzt.
Worum es geht (TL;DR)
Der Plan Insular de Emergencias von Teneriffa (PEIN) bleibt aktiv, da Sturm Claudia die Insel intensiv betrifft, insbesondere die Gipfel- und Südregionen. In Izaña wurden Windböen von über 96 km/h gemessen, im Süden fielen bereits 15 Liter Regen pro Quadratmeter.
Rosa Dávila hob hervor, dass die Sicherheit der Bevölkerung und der Schutz der wesentlichen Dienste Priorität haben. Sie dankte den Einsatzkräften und appellierte an die Zusammenarbeit der Bürger.
Cabildo erhöht Zahl der Einsatzkräfte auf 454
Der Cabildo hat die Anzahl der Einsatzkräfte von 150 auf 454 erhöht. Der Einsatz umfasst 118 Feuerwehrleute, 62 Forstbeamte, 50 Straßenarbeiter, 130 Mitglieder des Zivilschutzes, 68 Rotkreuzmitglieder und 13 Koordinationsfachleute.
Das Centro de Coordinación Operativa Insular (CECOPIN) steht in direktem Kontakt mit den 31 Gemeinden der Insel. Alle kommunalen Notfallpläne sind aktiviert, nicht homologierte Gemeinden haben Notfallbeschlüsse erlassen.
Drei Notunterkünfte mit über 220 Plätzen wurden in Granadilla de Abona, Arona und Adeje eingerichtet. Sie bieten Obdachlosen oder von den Wetterbedingungen Betroffenen vorübergehenden Schutz.
Vorfälle und Schutzmaßnahmen auf Teneriffa
Bis 20.00 Uhr wurden über zehn Vorfälle gemeldet, hauptsächlich durch Wind verursachte Schäden wie herabfallende Strukturen, Straßensperrungen und präventive Evakuierungen. In Granadilla fielen leichte Strukturen bei Windgeschwindigkeiten von 55 km/h, in Los Silos wurde die Straße von Tierra del Trigo gesperrt.
Im Rahmen des PEIN bleiben außerschulische und Outdoor-Aktivitäten seit dem 12. November ausgesetzt. Der Unterricht erfolgt am 13. November online. Der Cabildo hat Telearbeit aktiviert und empfiehlt dies auch anderen Organisationen. Wanderwege, Forststraßen und Erholungsgebiete bleiben geschlossen.
AEMET warnt vor anhaltenden Unwettern
Blanca Pérez und Iván Martín betonten die Wichtigkeit der Selbstschutzmaßnahmen: unnötige Reisen vermeiden, lose Gegenstände sichern und Küstenbereiche meiden. Die AEMET prognostiziert, dass Sturm Claudia weiterhin den Archipel mit starken Regenfällen und Stürmen beeinflussen wird. Der Cabildo bleibt in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln und den Gemeinden in Alarmbereitschaft.











