Teneriffa sichert sich Interesse an ‚La Vuelta‘ 2026 trotz Sicherheitsbedenken
Der Vizepräsident des Cabildo von Teneriffa, Lope Afonso, hat am Mittwoch bekräftigt, dass die Insel großes Interesse daran gezeigt hat, ‚La Vuelta‘ im Jahr 2026 auszurichten. Er hob die sportliche Dimension, den Werbewert und die positiven Aspekte des Wettbewerbs hervor, betonte jedoch, dass Sicherheitsgarantien gewährleistet sein müssten.
„Ich erwähnte auch, dass wir aus Vorsicht und angesichts der jüngsten Ereignisse in Kontakt mit der Organisation und den relevanten Sportverbänden bleiben würden, da diese Initiative ansprechend ist, sofern Sicherheits-, Organisations- und Logistikkriterien gewährleistet sind“, erklärte der Vizepräsident der Insel während einer Pressekonferenz nach einer Regierungssitzung, bei der er die Gelegenheit nutzte, die Ankündigung vom Dienstag zu klären.
Er fügte hinzu, dass die Absicht der Inselregierung nicht darin bestehe, Probleme zu schaffen, sondern sie zu lösen. Wenn die Sportveranstaltung keine Sicherheitsbedingungen gewährleisten könne oder nicht das „richtige“ Bild vermittle, „wäre es nicht von Interesse“: „Wenn es Probleme gibt, wollen wir sicherlich keine Probleme, wo es keine gibt.“
Trennung von Sport und politischen Themen auf Teneriffa
Der zweite Vizepräsident, José Miguel Ruano, verteidigte derweil die Notwendigkeit, sportliche und werbliche Angelegenheiten der Insel von der internationalen Situation zu trennen. Er erklärte unmissverständlich: „Was in Gaza passiert, ist absolut inakzeptabel, aber es ist ein internationales Problem, das im Rahmen des Völkerrechts angegangen werden muss“, sagte er als Antwort auf Journalistenfragen.
Ruano kritisierte die Verwendung dieses „gemeinsamen Wertes“ in Bezug auf die Verurteilung der Ereignisse in Gaza als „politische Waffe“ im Sport, wo Teams, unter Bezugnahme auf die Teilnahme israelischer Athleten, „mit der Noblesse“ agieren sollten, die die Welt des Sports charakterisieren sollte.
„In Bezug auf das Ereignis selbst haben wir immer geglaubt, dass ‚La Vuelta‘ eine gute Veranstaltung für Teneriffa ist. Sollte es jedoch durch breitere Themen belastet werden, dann wird es für uns keine Option sein“, fügte er hinzu.
Abschließend bekräftigte Afonso die aktuelle Haltung der „Vorsicht und des Dialogs“, um festzustellen, unter welchen Bedingungen die Sportveranstaltung auf der Insel ausgerichtet werden könnte. Er merkte an, dass angemessene Entscheidungen getroffen würden, sobald dieser Rahmen geklärt sei.











