Der Cabildo von Teneriffa hat das Budget für Umwelt und Sicherheit auf 85,3 Millionen Euro im Jahr 2026 erhöht. Die Steigerung um 0,22 % gegenüber dem Vorjahr wird durch einen Anstieg der Eigenmittel um 15,59 % ermöglicht, nachdem europäische Fördermittel um 11 Millionen Euro gekürzt wurden. Die Kürzungen betreffen Projekte, die abgeschlossen sind oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die Behörde hofft, Anfang 2026 neue Fördermittel von der EU zu erhalten.
Worum es geht (TL;DR)
- Teneriffa erhöht das Budget für Umwelt und Sicherheit auf 85,3 Millionen Euro.
- Die Eigenmittel für den Nationalpark Teide steigen um 38 Prozent auf 2,65 Millionen Euro.
- Für Waldbrandbekämpfung und Wiederherstellung betroffener Gebiete stehen 31,5 Millionen Euro bereit.
Besonders hervorzuheben ist die Erhöhung der Eigenmittel für den Nationalpark Teide um 38 % auf 2,65 Millionen Euro. Blanca Pérez, die zuständige Ministerin, erklärte, dass diese Mittel eine Antwort auf die Bedürfnisse des Bereichs seien, insbesondere angesichts der reduzierten europäischen Förderzyklen.
Neue Arbeitsplätze für Umweltprojekte auf den Kanaren
Die Direktion für Umwelt plant die Schaffung von 17 neuen Arbeitsplätzen, darunter Ingenieure und Umwelttechniker. Das Budget steigt dadurch auf 28,5 Millionen Euro. Die neuen Stellen sollen die Verwaltung des Teide-Nationalparks unterstützen, nachdem die Kompetenzen von der kanarischen Regierung übertragen wurden.
Für die Prävention und Bekämpfung von Waldbränden stehen 26,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu gehören 3,2 Millionen Euro für das Verstärkungsprogramm, 1,5 Millionen für die Anmietung von Hubschraubern und 1,2 Millionen für die Anschaffung von Löschfahrzeugen.
Fünf Millionen Euro fließen in die Wiederherstellung von Gebieten, die 2023 von einem großen Waldbrand betroffen waren. Dazu gehört auch der Bau einer neuen Baumschule in Aguamansa zur Erhöhung der Pflanzenproduktion.
Naturschutz und Artenvielfalt auf Teneriffa
Für die Verwaltung der ländlichen Parks Anaga und Teno sind 11,4 Millionen Euro vorgesehen. In Teno werden 600.000 Euro für die Verwaltung der Masca-Schlucht bereitgestellt, während Anaga Projekte wie die Fertigstellung der Pista El Chorro plant.
Zur Bekämpfung invasiver Arten und zum Schutz einheimischer Arten sind 3 Millionen Euro vorgesehen. Dazu gehört die Bekämpfung der Termite Reticulitermes flavipes. Weitere 1,8 Millionen Euro fließen in Programme zur Erhaltung einheimischer Arten.
Die Überwachung der Naturräume wird durch Umweltbeamte in Zusammenarbeit mit lokalen Polizeikräften sichergestellt. Der Cabildo plant zudem, 950.000 Euro für den Einsatz von Parkwächtern im Teide-Nationalpark bereitzustellen.











