Der Cabildo von Teneriffa engagiert sich im Rahmen des Projekts RedCentros für den Schutz von Wildtieren und Ozeanen in Afrika. Die Initiative fördert die Erhaltung und Rehabilitation von Meeresschildkröten und Seevögeln.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Cabildo von Teneriffa fördert mit 55.000 Euro Wildtierschutzprojekte in sechs afrikanischen Ländern.
- RedCentros ist Teil des Interreg MAC Programms und schult lokale Bevölkerung in Artenschutz.
- 2026 sollen afrikanische Techniker die Rehabilitationszentren auf den Kanaren besuchen.
RedCentros ist Teil des europäischen Interreg MAC 2021-2027 Programms und wird in Ghana, Senegal, Gambia, Kap Verde, São Tomé und Príncipe sowie der Elfenbeinküste umgesetzt. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für den Schutz der Wildtiere und Ozeane zu sensibilisieren und auszubilden. Der Cabildo von Teneriffa stellt dafür 55.000 Euro bereit und bringt technisches Fachwissen ein, in Zusammenarbeit mit dem Cabildo von Gran Canaria und der öffentlichen Firma Gesplan.
Kooperation für gemeinsame Umweltprobleme
Die zuständige Ministerin Blanca Pérez betonte, dass die Initiative nicht nur ein Plan sei, sondern eine Kooperation mit verschiedenen Ländern und Gemeinschaften darstelle, um gemeinsame Umweltprobleme anzugehen. RedCentros sei ein Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit.
Das Cabildo führte unter der Leitung von Präsidentin Rosa Dávila Sensibilisierungsmaßnahmen durch. Experten des Zentrums für Wildtierrehabilitation La Tahonilla schulten Teilnehmer im Meeresschildkrötenschutz, in Rettungstechniken und in der Entsorgung von Plastik- und Ölverschmutzungen.
Nach dem Erfolg des Projekts plant der Cabildo von Teneriffa, ein transnationales Netzwerk von Wildtierrehabilitationszentren aufzubauen. 2026 sollen afrikanische Techniker die Zentren in Tahonilla und Tafira besuchen, die zu grünen Bildungs- und Tourismuszentren ausgebaut werden sollen.











