Der Cabildo von Teneriffa hat ein Projekt zur Aufwertung des Kartoffelanbaus gestartet. Die Initiative erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Grupo de Acción Rural und der Universität La Laguna.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo von Teneriffa startet Projekt zur Aufwertung des Kartoffelanbaus mit Universität La Laguna.
- Traditionelle Anbaugebiete werden geografisch, agronomisch und sozial definiert und dokumentiert.
- Neuer Plan Insular de la Papa soll Stabilität und Selbstversorgungsrate erhöhen.
Valentín González, zuständiger Minister für den Primärsektor, erklärte, dass das Projekt "Agrosistemas de la papa en la isla de Tenerife" die verschiedenen Produktionssysteme des Kartoffelanbaus definieren und aufwerten soll. Es wird gemeinsam mit lokalen Landwirten aus dem Süden und Norden der Insel durchgeführt.
Traditionelle Anbaugebiete werden erfasst
In den kommenden Monaten werden die traditionellen Anbaugebiete geografisch, agronomisch und sozial definiert. Dazu gehören die mittleren und hohen Lagen der Region Chasna, Vilaflor, das Anaga-Gebirge, die Region Acentejo, das Orotava-Tal, der Bereich zwischen Icod El Alto und La Guancha sowie das Teno-Gebirge.
González betonte, dass der Kartoffelanbau auf Teneriffa eine große historische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung habe. Er sei ein Symbol der landwirtschaftlichen und gastronomischen Identität der Insel. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die Kartoffeln anbauen, tragen nicht nur zur Wirtschaft bei, sondern fördern auch die Nachhaltigkeit der ländlichen Landschaft Teneriffas.
Neuer Plan nach zehn Jahren
Zu Beginn des Jahres wurde ein neuer Plan Insular de la Papa eingeführt. Nach zehn Jahren gibt es damit erstmals wieder ein Dokument zur Umstrukturierung des Kartoffelsektors. Der Plan soll die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Sektors verbessern und die Selbstversorgungsrate erhöhen.











