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    Teneriffa Nachrichten 6. Februar 20266 Min. Lesedauer

    Teneriffa: Stromverbund, neue Busse und Straßenarbeiten

    Teneriffa: Stromverbund, neue Busse und Straßenarbeiten
    Teneriffa: Stromverbund, neue Busse und Straßenarbeiten — Foto: Archivbild

    Teneriffa spricht über den neuen Stromverbund mit La Gomera, die Modernisierung der Busflotte und Sicherungsarbeiten an wichtigen Straßen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.

    Teneriffa und La Gomera haben ihre Stromnetze gekoppelt

    Teneriffa hat mit La Gomera ein neues elektrisches Teilsystem auf den Kanarischen Inseln gebildet. Red Eléctrica, eine Tochter von Redeia, stellte dafür eine 36 Kilometer lange unterirdisch-submarine Doppelleitung mit 66 kV sowie Umspannwerke in Chío auf Teneriffa und El Palmar auf La Gomera fertig. Die Verbindung kostete 145 Millionen Euro und soll Versorgungssicherheit und Energiewende stärken.

    Rosa Dávila, Präsidentin der Inselverwaltung Teneriffa, erklärte, die Infrastruktur sichere La Gomera ab und stärke zugleich das Netz im Westen Teneriffas. Redeia-Präsidentin Beatriz Corredor verwies auf die Zusammenarbeit vieler Akteure. Der Unterwasserabschnitt reichte bis 1.145 Meter Tiefe und galt als tiefstes dreipoliges Wechselstrom-Unterwasserkabel der Welt.

    Teneriffa hat 34 neue TITSA-Busse für 15,2 Millionen Euro gekauft

    Teneriffa hat 34 neue Busse für mehr als 15,2 Millionen Euro erworben. Rosa Dávila, Präsidentin der Inselverwaltung, teilte am Mittwoch mit, dass die Fahrzeuge die Flotte des öffentlichen Betreibers Transportes Interurbanos de Tenerife S.A. ergänzten und das Durchschnittsalter auf rund dreieinhalb Jahre senkten. Sieben Busse waren vollelektrisch, 20 hybrid, alle sollten bis Mitte 2027 verfügbar sein.

    Eulalia García, Inselrätin für Mobilität, sagte, 90 Prozent der Busse seien voll zugänglich und verfügten unter anderem über automatische Rampen. Für 2025 meldete TITSA mehr als 87 Millionen Fahrgäste und damit fünf Millionen mehr als im Vorjahr. Zusätzlich liefen 70 weitere Busse in Produktion, die Mitte 2026 erwartet wurden.

    Teneriffa hat Sicherungsarbeiten an der TF-13 bei Bajamar gestartet

    Teneriffa hat die Notfallarbeiten am Hang der TF-13 zwischen Kilometer 16+000 und 16+200 begonnen. Die Inselverwaltung vergab den Auftrag nach einem Felssturz vom 15. April 2025 an Tacande Geotecnia S.L. für 838.125,04 Euro. Geplant waren sieben dynamische Barrieren sowie die Stabilisierung instabiler Felsblöcke, die Arbeiten sollten sieben Monate dauern.

    Dámaso Arteaga, Straßenbeauftragter der Inselverwaltung, erklärte, die TF-13 sei die einzige Zufahrt für rund 2.700 Bewohner von Punta del Hidalgo. Technische Studien hätten kritische Bereiche ausgewiesen, weshalb sofortige Maßnahmen nötig gewesen seien. Die Verwaltung rechnete mit Unterstützung der Stadt La Laguna bei der späteren Wartung der Schutzanlagen.

    Teneriffa hat die TF-82 bei La Vetita wegen Felssturzgefahr gesperrt

    Teneriffa hat die Sicherung der TF-82 in La Vetita gestartet. Der Inselrat begann mit der Sanierung einer Böschung, nachdem es dort im November zu Felsstürzen gekommen war. Straßenrat Dámaso Arteaga sagte, Regen und Witterung hätten die Erosion verstärkt und Notfallmaßnahmen erforderlich gemacht.

    In der ersten Phase entfernten Teams kontrolliert loses Gestein und Erdmaterial, um weitere Abgänge zu verhindern und Verkehr sowie Landwirtschaft zu schützen. Die Arbeiten sollten vier Wochen dauern, währenddessen blieb die Straße gesperrt. Die Stadtverwaltung von Santiago del Teide und die örtliche Polizei regelten den Verkehr und überwachten den Baufortschritt.

    Teneriffa hat die Konzession für das Albergue Bolico im Teno neu vergeben

    Teneriffa hat die Vergabe des Managements für das Albergue Bolico im Parque Rural de Teno beschlossen. Die Inselverwaltung investierte 903.759,9 Euro und sicherte die Konzession für fünf Jahre ohne Verlängerung. Der neue Betreiber sollte Unterkunft, Wartung, Reinigung und Besucherbetreuung übernehmen und das Angebot stärker auf Bildung und Umweltbewusstsein ausrichten.

    Das Albergue lag in einem Schutzgebiet des europäischen Netzwerks Red Natura 2000 und sollte nachhaltige Praktiken unterstützen. Parallel liefen Renovierungen mit Mitteln aus dem EU-Programm NextGenerationEU, die im März 2026 abgeschlossen sein sollten. Die Verwaltung verband damit auch Impulse für die lokale Wirtschaft durch Informationen zu regionalen Produkten und Dienstleistungen.

    Teneriffa hat zwei internationale Challenger-75-Turniere im Tennis ausgerichtet

    Teneriffa hat vom 1. bis 15. Februar zwei Challenger-75-Turniere in der Abama Tennis Academy veranstaltet. MEF Tennis Events organisierte die Wettbewerbe, die Inselverwaltung unterstützte sie über Turismo de Tenerife. Lope Afonso, Vizepräsident und Tourismusrat der Inselverwaltung, sagte, die Turniere stärkten die internationale Ausstrahlung Teneriffas als Ziel für Sporttourismus.

    Dimple Melwani, Geschäftsführerin von Turismo de Tenerife, erklärte, das ganzjährig milde Klima begünstige Hochleistungssport und bringe Effekte für Hotellerie, Gastronomie und Handel. Wildcards der Real Federación Española de Tenis und der Federación Canaria de Tenis ermöglichten Starts iberischer und kanarischer Spieler. Fabio Fognini sowie Flavia Pennetta, US-Open-Siegerin 2015, sollten an den letzten Turniertagen für Austausch mit Fans sorgen.

    Teneriffa hat mehr als 2.500 Jugendliche bei den Juegos Cabildo mobilisiert

    Teneriffa hat am ersten Februarwochenende mehr als 2.500 junge Sportler zu den XXXIX Juegos Cabildo zusammengebracht. Die von der Inselverwaltung organisierten Spiele umfassten zehn Disziplinen und liefen bis Juni an den Wochenenden weiter. Neu im Programm waren Leichtathletik und Rettungsschwimmen.

    In Tegueste nahmen 600 Kinder an der spielerischen Leichtathletik teil, am Sonntag folgten U14 und U16 im Estadio Francisco Peraza in La Laguna. Das Rettungsschwimmen startete im Sportkomplex Santa Cruz Ofra mit mehr als 100 Teilnehmern und wurde von der Kanarischen Föderation für Rettungsschwimmen organisiert. Weitere Wettbewerbe gab es unter anderem in Judo, Handball und Volleyball.

    Teneriffa hat eine geführte Wanderung durch das Malpaís de Güímar angekündigt

    Teneriffa hat eine öffentliche Wanderung durch das Malpaís de Güímar angekündigt. Die Asociación Amigos del MUNA plante für Samstag, den 7. Februar, eine fünfstündige Rundtour ab dem Puertito de Güímar. Die Teilnahme kostete 10 Euro, Mitglieder konnten kostenlos mitgehen, mussten sich aber online anmelden, zudem galt ein Limit von 15 Personen.

    José Carlos Acha, Kultur-, Museums- und Sportbeauftragter der Inselverwaltung, rief zur Teilnahme auf und verwies auf den respektvollen Umgang mit der Natur. Das Gebiet galt seit 1987 als Schutzraum und umfasste 448,54 Hektar vulkanischer Landschaft mit vielen endemischen Pflanzen. Treffpunkte waren um 8.30 Uhr an der Plaza de Europa und um 9.00 Uhr am Puertito de Güímar.

    Teneriffa hat die Teilnahme an den Europäischen Handwerkstagen 2026 bestätigt

    Teneriffa hat die Teilnahme an den Días Europeos de la Artesanía 2026 bestätigt. Efraín Medina, Bildungs- und Beschäftigungsrat der Inselverwaltung, kontaktierte alle Gemeinden, damit sie Workshops, Ausstellungen oder Vorträge organisierten. Die Aktivitäten sollten das Handwerk sichtbarer machen und den Sektor wirtschaftlich stärken.

    Kommunen konnten ihre Beiträge bis zum 14. März 2026 per E Mail an [email protected] melden, damit sie regional und europaweit verbreitet würden. Die Handwerkstage entstanden 2002 in Frankreich und fanden inzwischen in mehr als 20 Ländern statt. In Spanien koordinierte die Escuela de Organización Industrial das Programm.

    Teneriffa hat im TEA den Thriller „Balearic“ gezeigt

    Teneriffa hat im TEA Tenerife Espacio de las Artes den Thriller „Balearic“ gezeigt. Der Film von Ion de Sosa lief vom 6. bis 8. März in spanischer Originalfassung und thematisierte soziale Ungleichheit. Die Handlung zeigte eine Gruppe junger Menschen, die in einem luxuriösen Pool auf Mallorca von drei Dobermännern festgehalten wurde.

    Der in 16mm gedrehte Film war zuvor unter anderem beim Locarno Festival und beim Sitges Festival zu sehen. Ion de Sosa, Regisseur und Kameramann aus San Sebastián, arbeitete wiederholt mit Chema García Ibarra zusammen und war auch als Kameramann für Filme tätig, die in Locarno Premiere feierten. Sein Film „Mamántula“ lief 2023 in San Sebastián und wurde für einen Goya nominiert.

    Kanaren-Tourismus San Sebastián Sport Wirtschaft
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