Teneriffa verstärkt die Vulkanprävention, treibt die Umsetzung des Vulkan-Gesetzes voran und verbessert die Krisenkommunikation. Die Inselverwaltung hat mehrere Maßnahmen beschlossen.
Inselverwaltung beschließt Resolution zur Vulkanprävention
Das Plenum der Inselverwaltung hat einstimmig eine Resolution zur Stärkung von Prävention und Reaktion auf Vulkanrisiken verabschiedet. Sie fordert die Regierung der Kanarischen Inseln auf, das kanarische Vulkan-Gesetz konsequent umzusetzen und die Kommunikation zur vulkanischen Aktivität klar, regelmäßig und verständlich zu gestalten.
Koordination und Zivilschutzpläne werden verzahnt
Die Verwaltung verabschiedete ein institutionelles Abkommen, das die Koordination zwischen den Verwaltungen und die Vorbereitung der Bevölkerung verbessern soll. Es sieht ein Kooperationsabkommen mit der Federación Canaria de Municipios und den Gemeinden vor, um kommunale Zivilschutzpläne zu überprüfen und zu harmonisieren.
Lehren aus der Tajogaite-Eruption fließen ein
Das Abkommen enthält Empfehlungen von Betroffenen der Tajogaite-Eruption 2021 auf La Palma. Sie verweisen auf die Bedeutung von Voraussicht, Transparenz und institutioneller Abstimmung, sollte sich die vulkanische Aktivität auf Teneriffa entwickeln.
Schulungen, Übungen und Versicherungskultur geplant
Die Verwaltung setzt weiter auf Schulungen zu Selbstschutz und Evakuierung über das Kanarische Vulkanologie-Institut INVOLCAN und plant Übungen in Gemeinden mit höherem Vulkanrisiko. Außerdem fördert sie Kampagnen für mehr rechtliche Sicherheit bei Immobilien und für eine stärkere Versicherungskultur sowie die Einbindung von Fachleuten für eine umfassende Notfallreaktion.






