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    Teneriffa Nachrichten 17. November 20254 Min. Lesedauer

    Teneriffas Erfolg: Über 2.000 Sturmtaucher gerettet

    Teneriffas Erfolg: Über 2.000 Sturmtaucher gerettet
    Teneriffas Erfolg: Über 2.000 Sturmtaucher gerettet — Foto: Archivbild

    Der Cabildo von Teneriffa hat den Erfolg der Insularen Rettungskampagne für junge Gelbschnabelsturmtaucher bestätigt. Über 2.000 Vögel wurden gerettet. Die Initiative, koordiniert vom Zentrum für die Wiederherstellung von Wildtieren (CRFS) "La Tahonilla", rettet Vögel, die bei ihrem ersten Nachtflug durch Lichtverschmutzung an der Küste desorientiert abstürzen. Die Kampagne läuft bis Ende November.

    Worum es geht (TL;DR)

    • Über 2.000 junge Gelbschnabelsturmtaucher wurden auf Teneriffa vor Lichtverschmutzung gerettet.
    • Im Vorjahr erreichte die Kampagne mit 3.446 geretteten Vögeln und 94 Prozent Freilassungsquote einen Rekord.
    • Schüler des IES Adeje identifizierten Brennpunkte der Lichtverschmutzung und erstellten Aufklärungskampagnen.

    In der Nähe des Strandes La Enramada in Adeje fand eine Umweltbildungsaktion statt, bei der gerettete Sturmtaucher freigelassen wurden. Schüler und Lehrer des IES Adeje, Vertreter des Cabildo und der Stadt Adeje nahmen teil.

    Zusammenarbeit für den Artenschutz auf den Kanaren

    Rosa Dávila, die Präsidentin, erklärte, solche Aktionen seien entscheidend, um die Rolle der Bürger beim Schutz der natürlichen Umgebung zu stärken. Das Cabildo werde weiterhin die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Freiwilligen und der Bevölkerung fördern, um die Biodiversität Teneriffas zu bewahren.

    Das Cabildo von Teneriffa setzt auf Aktionen, die die gesamte Gesellschaft in den Schutz der natürlichen Ressourcen einbeziehen. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Freiwilligen, Vereinen und Bürgern ist entscheidend für den Schutz der Meeresvögel und der Natur Teneriffas. Im vergangenen Jahr wurden 3.446 Sturmtaucher gerettet, mit einer Freilassungsquote von 94 Prozent.

    Während der Freilassung gab es einen Vortrag über die Biologie der Sturmtaucher und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen: Lebensraumzerstörung, Raubtiere, Plastikverschmutzung und insbesondere Lichtverschmutzung. Letztere ist die Hauptursache für Unfälle der Sturmtaucher, besonders bei Neumondnächten.

    Bildungsprojekte fördern Bewusstsein für Meeresvögel

    Schüler des IES Adeje entwickelten im Rahmen des Projekts "Vigías del Mar: Avifauna Marina de Adeje" eine innovative Lern-Service-Initiative. In Zusammenarbeit mit dem CRFS La Tahonilla und dem CSIC untersuchten sie historische Rettungsdaten, um Brennpunkte der Lichtverschmutzung in Adeje zu identifizieren. Sie erstellten eine Aufklärungskampagne und einen Bericht mit Vorschlägen für den Stadtrat und den Tourismussektor zur Erhaltung der Sturmtaucher.

    Blanca Pérez, Insularkommissarin für Umwelt, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Notfälle des Cabildo von Teneriffa, sagte, der Erfolg der Kampagne sei ein Beispiel für die Kraft der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Freiwilligen und Bürgern. Jedes Jahr wachse das Unterstützungsnetzwerk, was es ermögliche, mehr Sturmtaucher zu retten und freizulassen, und das Bewusstsein für die Reduzierung der Lichtverschmutzung zu schärfen.

    Erfolgreiche Rettungskampagne im 27. Jahr

    Die Rettungs- und Freilassungskampagne für Gelbschnabelsturmtaucher, die in ihrem 27. Jahr stattfindet, war ein voller Erfolg dank eines breiten Netzwerks aus öffentlichen Ressourcen, Sicherheit, Freiwilligenarbeit und Bürgerbeteiligung. Unterstützt von der Insularkommission für Umwelt, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Notfälle des Cabildo von Teneriffa, beteiligten sich zahlreiche Akteure, darunter CECOPIN-Personal, Naturraumwächter, Zivilschutz und das Büro für Beteiligung und Umweltfreiwillige.

    Im vergangenen Jahr erreichte die Kampagne mit der Rettung von 3.446 Sturmtauchern einen historischen Meilenstein, von denen 94,08 Prozent erfolgreich freigelassen wurden. Adeje und Arona waren die aktivsten Gemeinden mit den meisten Rettungen: 1.141 in Adeje und 743 in Arona. Dieser Erfolg spiegelt das Engagement der Gemeinden und die Zusammenarbeit von Stadtverwaltungen, örtlichen Polizeien, SEPRONA, Zivilschutzgruppen und dem CECOPAL von Santa Cruz wider.

    Freiwilligenarbeit und Bürgerbeteiligung sind entscheidend für den Erfolg der Kampagne. Die aktive Zusammenarbeit von Organisationen wie A.D.A.E., SEO/BirdLife, Rotes Kreuz, Asociación Transición Océanos, Asociación Terramare, Asociación Excelencia Turística und Rumbo Ziday ist hervorzuheben. Der wichtigste Pfeiler bleibt jedoch die Bürgerbeteiligung. Dank der schnellen Reaktion der Anwohner, die das Personal des CRFS "La Tahonilla" über die Telefonnummer 900 282 228 informieren, können die verunglückten Vögel gerettet und freigelassen werden.

    Bürger können zum Erfolg der Kampagne beitragen, indem sie die Nummer 900 282 228 anrufen, um verunglückte Sturmtaucher zu melden. Weitere Informationen zur Kampagne, Freiwilligenarbeit oder Aufklärungsaktivitäten erhalten Interessierte beim Büro für Beteiligung und Umweltfreiwillige unter der Telefonnummer 922 310 578 oder per E-Mail: [email protected]

    Soziale Netzwerke: Facebook-Seite "Participación y Voluntariado Ambientales".

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