Der Cabildo von Teneriffa und die Fundación Moeve haben in Fasnia ein künstliches Feuchtgebiet angelegt. Das Projekt dient dem Schutz der Biodiversität und soll das Umweltbewusstsein stärken.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo und Fundación Moeve haben in Fasnia ein künstliches Feuchtgebiet angelegt.
- Das Projekt dient Forschung, Umweltbildung und dem Schutz der Artenvielfalt.
- Die Initiative ist Teil der Biodiversitätsstrategie Teneriffas 2020–2030.
Das neue Feuchtgebiet im Centro Ambiental Los Eres wird als Forschungs- und Bildungsraum genutzt. Umweltministerin Blanca Pérez und Belén Machado, Leiterin der Fundación Moeve auf den Kanaren, besuchten den Standort.
Künstliches Feuchtgebiet stärkt Artenvielfalt auf Teneriffa
Das Feuchtgebiet soll den ökologischen Wert solcher Ökosysteme verdeutlichen, die für das hydrologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt wichtig sind. Besonders Vögel profitieren von diesem Lebensraum.
Blanca Pérez erklärte, das Projekt sei ein wichtiger Schritt zur Anpassung an den Klimawandel. Es ermögliche wissenschaftliche Erkenntnisse und fördere das Verständnis für die Bedeutung von Feuchtgebieten.
Das Projekt hat experimentellen Charakter und untersucht die Reaktion der Vogelwelt. Die Ergebnisse könnten zu einer Erweiterung des Wasserbereichs führen.
Belén Machado betonte, dass das Projekt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren für den Naturschutz unterstreiche.
Der Standort wird gemäß der Ramsar-Konvention als wichtiger Feuchtgebietsort anerkannt. Künstliche Feuchtgebiete gelten als wertvolle Ressourcen für den Wasserschutz.
Ein spezielles Monitoring der Vogelarten wird durchgeführt, um die Anpassung des Feuchtgebiets zu bewerten und die Artenvielfalt zu sichern.
Pedro Millán, Direktor des Umweltressorts, sagte, dass das Projekt die Vereinbarkeit von Naturschutz, Forschung und Umweltbildung zeige.
Das Projekt umfasst auch die Bepflanzung mit einheimischer Flora und die Einrichtung von Bildungsräumen. Es fördert Umweltbildung und Freiwilligenarbeit, um die aktive Teilnahme der Gemeinschaft zu stärken.
Die Initiative ist Teil der Biodiversitätsstrategie Teneriffas 2020–2030, die darauf abzielt, empfindliche Lebensräume zu schützen und den Klimawandel zu mildern.











