Podemos fordert Rückzug des israelischen Teams vom Triathlon auf Teneriffa
Podemos hat die sofortige Rücknahme der Teilnahme des israelischen Teams am Europäischen Triathlon-Cup in der Hauptstadt Teneriffas verlangt. Die Partei forderte die Bürger auf, sich friedlich gegen das zu mobilisieren, was sie als „neue Provokation des sportlichen Zionismus auf kanarischem Boden“ bezeichneten.
Die Partei wirft den drei israelischen Athleten Shachar Agur, Omer Zafrir und Roy Baron vor, nicht als Einzelpersonen, sondern als offizielle Vertreter „eines Staates, der in Kriegsverbrechen verwickelt ist“, anzutreten. Sie betonen, dass diese Athleten in israelische Staatsstrukturen integriert sind und mit dem Maccabi RoadRunner Club trainieren, der innerhalb der zionistischen Bewegung gegründet wurde, um jüdischen Nationalismus durch Sport zu fördern.
Podemos kritisiert israelische Sportpolitik auf Teneriffa
Shachar Agur, der aktuelle israelische Meister, habe in Interviews erklärt, dass er mit Gedanken an seine Kameraden antrete, während Israel Gaza bombardiere. Der Maccabi Club, der seine Karriere finanziert, organisiere Wettkämpfe mit regelmäßiger Teilnahme hochrangiger israelischer Militär- und Regierungsvertreter und sei Teil der institutionellen Geschichte Israels als Instrument der Außenpropaganda.
Idaira Afonso, Stadträtin von Unidas se puede in La Laguna, kritisierte: „Das ist keine Sportveranstaltung, sondern eine Weißwaschaktion. Während Israel unsere Genossen festhält und die palästinensische Zivilbevölkerung massakriert, kommt es nach Teneriffa, um mit seiner Flagge zu paradieren.“
Podemos fordert ethische Kriterien für Sportveranstaltungen
Podemos hält es für „inakzeptabel“, dass diplomatische und sportliche Normalität mit einem Staat aufrechterhalten wird, der internationales Recht verletzt. Die Partei fordert die Organisatoren auf, die Teilnahme Israels zu suspendieren und „ethische Kriterien“ für künftige Veranstaltungen zu übernehmen.
Sport solle Völker vereinen und nicht zur Verschleierung von Verbrechen dienen, so Afonso weiter. „Was Israel mit Triathlon, Radsport oder Eurovision macht, ist weder Kultur noch Wettbewerb: Es ist Manipulation.“ Die Kanaren sollten auf der Seite des Lebens stehen, nicht auf der Seite des Besatzers.











