Historische Besuche der Virgen de Candelaria auf Teneriffa enthüllt
Im Jahr 1625 hat eine erneute Dürre auf Teneriffa die Inselbewohner dazu veranlasst, die Virgen de Candelaria um Regen zu bitten. Die Chronisten berichteten, dass der erhoffte Regen die Felder nährte. Diesmal war der Niederschlag jedoch so reichlich, dass der Cabildo eine spezielle Dankeszeremonie anordnete. Diese Veranstaltung führte zu einem Streit zwischen den Pfarreien Remedios und Concepción. Der Inselvikar, Kanoniker der Kathedrale von Canaria, etablierte daraufhin eine dauerhafte Zeremonie für die Ankunft, den Empfang und den Abschied der Jungfrau von Candelaria. Die letzte Pfarrei, die das Bild bei ihrem letzten Besuch willkommen hieß, sollte es bei ihrem nächsten Besuch aus Candelaria abholen und zurück in die Stadt bringen.
Im Jahr 1626 wurden Berichte über eine bevorstehende Invasion der Mauren an den Küsten Teneriffas bekannt. Diese Informationen stammten von Gefangenen, die sich in ihrem Besitz befanden. Pater Bernardo de Herrera, der Provinzial der Dominikaner, ordnete daraufhin am 8. August die Überführung der Statue nach La Laguna an. Sie blieb dort bis März 1627.
Im Jahr 1630 führte eine erneute Dürre dazu, dass die Virgen de Candelaria nach La Laguna gebracht wurde. Sie wurde zunächst nach San Domingo und dann zu den Kirchen Santa Clara und Santa Catalina verlegt.
Die Virgen de Candelaria kehrt nach La Laguna zurück
Im Jahr 1634 ähnelte der Besuch den vorherigen, wobei das Heilige Bild vom 26. März bis zum 6. April in La Laguna blieb, bis der ersehnte Regen einsetzte. Bei dieser Überführung kehrte die Jungfrau auf einem Stuhl in ihr Heiligtum zurück. Dieser Stuhl war vermutlich dem ähnlich, den die Virgen de Los Reyes von El Hierro auf ihrer Reise von Dehesa nach Valverde benutzte. Der Cabildo hatte ihn für mehr Komfort auf der langen Reise anfertigen lassen. Die Darbringung fand in der Einsiedelei von San Juan statt, die seit 1633 der Veranstaltungsort für Empfangs- und Abschiedszeremonien war.











