Die Inselverwaltung Teneriffa hat 341.000 Euro für Gleichstellung und Gewaltprävention bereitgestellt, das Kulturbudget aufgestockt und Bildungsprojekte zur Nachhaltigkeit ausgeweitet. Ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen.
Inselverwaltung fördert Gleichstellung und Schutz vor Gewalt
Das Cabildo stellt 341.000 Euro für Gleichstellung und die Prävention von Gewalt gegen Frauen bereit. Die Mittel fließen 2026 in zwei Förderlinien und sollen wirksame Politik auf Teneriffa voranbringen.
Cabildopräsidentin Rosa Dávila erklärte, die Zuschüsse stärkten die Chancen für Frauen und die Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen. Patricia León, Direktorin für Gleichstellung und Vielfalt, betonte, die Programme verbesserten Sensibilisierung und Prävention – besonders für gefährdete Frauen – im Rahmen von "Tenerife Violeta" und des Plans 2024 bis 2029.
Auditorio de Tenerife: Mehr Geld für "Distrito de las Artes"
Der Regierungsrat hat das Budget für "Distrito de las Artes" um 170.000 Euro auf insgesamt 470.000 Euro erhöht. Die Mittel gehen an die öffentliche Gesellschaft Auditorio de Tenerife, S.A.
Vizepräsident Lope Afonso erklärte, die Aufstockung festige strategische Projekte für wirtschaftliche Aktivität und Beschäftigung. Inselrat José Carlos Acha, zuständig für Kultur, Museen und Sport, sagte, das Geld solle neue Produktionen fördern und das Netzwerk der darstellenden Künste, Musik und zeitgenössischen Schöpfung auf Teneriffa stärken.
Nachhaltigkeit an Schulen: 4.552 Schüler beim Programm Aulas+Sostenibles
Am Programm Aulas+Sostenibles beteiligten sich 4.552 Kinder und Jugendliche aus 90 Grund- und Sekundarschulen – ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Rätin Blanca Pérez hob die Qualität der eingereichten Arbeiten hervor und kündigte an, die Beteiligung weiter steigern zu wollen. Alejandro Molowny, Direktor für Abfallwirtschaft, lobte Schüler und Lehrkräfte. Beim Wettbewerb Somos+Sostenibles gewann der CEIP Camino Largo mit einer Kampagne gegen Feuchttücher; das IES El Tanque wurde für Energiesparen ausgezeichnet.
Grundschüler lernen Recycling von Speiseöl
Das Cabildo hat gemeinsam mit der Stiftung Moeve ein erstes Inseltreffen zum Recycling von gebrauchtem Speiseöl organisiert. Die Initiative erreichte mehr als 3.000 Grundschüler und schloss damit die dritte Kampagnenedition ab.
Alejandro Molowny ordnete die richtige Entsorgung in den Kontext der Kreislaufwirtschaft ein. Pedro Armas, Präsident von Ataretaco, erklärte, das Projekt schaffe über Ataretaco Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen. Die nächste Ausgabe startet im Schuljahr 2026/2027.
Universität La Laguna und Cabildo stärken Aprendizaje Servicio
Das Cabildo und die Universität La Laguna haben die Methode des Aprendizaje Servicio für soziale Projekte weiter ausgebaut. Bei den V Jornadas am 11. Juni tauschten Studierende, Lehrende und soziale Einrichtungen Erfahrungen aus.
Inselrat Efraín Medina, zuständig für Beschäftigung, Bildung und Jugend, sagte, das Modell verbinde akademische Exzellenz mit bürgerschaftlichem Engagement. María Gabino, Direktorin des Programms ULL Cabildo de Tenerife, verwies auf mehr als 50 dokumentierte Projekte. Paco Barea, Präsident des spanischen Netzwerks, und Abraham García Fariña stellten verschiedene Ansätze vor, darunter soziale Intervention durch Sport.
Sportkomplex Santa Cruz Ofra feiert 18 Jahre
Der Sportkomplex Santa Cruz Ofra hat sein 18-jähriges Bestehen gefeiert. Die Anlage gehört dem Cabildo; das öffentliche Unternehmen Ideco verwaltet sie seit der Eröffnung im April 2008. Ursprünglich war das Zentrum 2001 als Tennisanlage gestartet.
Sportbeauftragte Yolanda Moliné betonte die Bedeutung der Anlage für Gesundheit, Talentförderung und den Zugang zum Sport. In 18 Jahren verzeichnete der Komplex mehr als 5,5 Millionen Nutzungen und brachte 33 kanarische Tennismeister hervor. Zudem richtet er Rollstuhltennis aus, fördert neun Behindertensportarten und bietet 239 wöchentliche Aktivitäten für 3.225 aktive Nutzer.







