Zehn leichte Erdbeben vor Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und El Hierro

Foto: IGN

Da die Vulkane der Kanarischen Inseln teilweise immer noch aktiv sind, werden fast schon täglich kleinere Beben in verschiedenen Größenordnungen gemessen.

So zeichneten die hochempfindlichen Messgeräte des spanischen Institut Geográfico Nacional (IGN) allein nur am vergangenen Wochenende wieder 20 leichte Erdstöße im kanarischen Archipel auf.

Zehn dieser Beben erreichten Stärken von über 2,0 auf der Richterskala.

Gemessen mit Stärken zwischen 2,1 und 2,8 wurden die Beben im Atlantik zwischen Gran Canaria und Teneriffa sowie vor Fuerteventura und El Hierro. Diese Größenordnungen sind auf den Inseln aufgrund des vulkanischen Ursprungs jedoch sehr verbreitet. Das letzte größere Beben mit einer Magnitude von 4,2 am Volcán de Enmedio zwischen Gran Canaria und Teneriffa wurde am 18. Januar aufgezeichnet und war in vielen Gemeinden beider Inseln spürbar.

1 Kommentar zu "Zehn leichte Erdbeben vor Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und El Hierro"

  1. Feil Bernd | 6. August 2019 um 10:28 |

    Ihr Bericht ist absolut korrekt. Ich moechte nur ergaenzen, dass diese leichten Erdbeben auch in Deutschland recht oft vorkommen, vor allem auf der schwaeb. Alb entlang des Zollerngrabens – wo sogar vor Jahren ein Tuermchen des Schlosses einstuerzte – und rund um den Kaiserstuhl in Baden. Nur die wenigsten Beben werden von den Buergern bemerkt, wenn z.B. das Geschirr im Schrank klappert oder im schlimmsten Fall mal ein paar Scheiben springen. Kein Grund zur Panik in Deutschland und auf den Kanaren. Diese Beben sind nicht mit denen in Sueditalien, der Tuerkei oder gar Bali zu vergleichen. Zudem habe ich groesstes Vertrauen in das Institut Geografico National mit seinen Fruehwarnsystemen.

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