Flüchtlingskrise: Bereits seit vielen Jahren versuchen immer wieder junge Afrikaner mit kaum seetauglichen Booten die Küsten der Kanaren und somit Europa zu erreichen.

Erst im vergangenen Jahr erreichten auf diese Art und Weise insgesamt 1307 Armutsmigranten auf 65 Booten Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa und Fuerteventura.

Wie die Zeitung Al Ahdaz al Magrebiya berichtet, nahm an Neujahr die Reise von 29 Personen, die versuchten, auf solch einem klapprigen Boot die Kanaren zu erreichen wohl ein anderes Ende, als ursprünglich erhofft. Ihr Boot wurde nur kurz nach dem Ablegen von der marokkanischen Marine unweit der Küste lokalisiert und gestoppt. Da die Insassen jedoch die Anweisungen der Patrouille zum Stoppen des Bootes ignorierten, mussten Warnschüsse in die Luft abgefeuert werden. Daraufhin stoppte das Boot und die Auswanderwilligen wurden wieder zurück an Land gebracht. «Die marokkanischen Behörden stoppten nach eigenen Angaben zwischen Januar und November 76.000 illegale Versuche von Migranten, per Boot nach Spanien zu gelangen.»