Kanarenmarkt.de

39 Ertrunkene in si...
 
Benachrichtigungen
Alle entfernen

39 Ertrunkene in sieben Monaten, warum ändert sich nichts?

12 Beiträge
7 Mitglieder
0 Reactions
636 Aufrufe
Manfred_K
(@manfred_k)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 6 Monaten
Beiträge: 5
Themenstarter   [#21]

Die Zahlen von "Canarias, 1500 km de Costa" sind heute rausgekommen: 39 Todesfälle durch Ertrinken in den ersten sieben Monaten, ein Anstieg um fast ein Drittel. 129 Menschen sind insgesamt verunglückt. Und mehr als die Hälfte davon, während eine Warnung wegen Wellen oder Sturm galt.

Mir fehlt langsam das Verständnis. Die roten Flaggen stehen doch nicht zur Dekoration da.


Kanaren-Liebhaber seit 1996 🌻


   
Zitieren
Schlagwörter
Hardy_TF
(@hardy_tf)
Neu dabei
Dabei seit: vor 3 Monaten
Beiträge: 3
 

Genau das ist der Punkt. In Deutschland kennt man den Atlantik nicht. Da denkt man, Meer ist Meer, und dann kommt die Strömung. Das hat mit Rücksichtslosigkeit erstmal wenig zu tun, sondern mit fehlender Erfahrung.


Grüße aus dem windigen Norden.


   
AntwortenZitieren
Manfred_K
(@manfred_k)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 6 Monaten
Beiträge: 5
Themenstarter  

Erfahrung hin oder her, wenn eine rote Flagge weht, geht man nicht rein. Das steht auf jedem Schild in vier Sprachen.


Kanaren-Liebhaber seit 1996 🌻


   
AntwortenZitieren
UteMeier
(@utemeier)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 2 Monaten
Beiträge: 3
 

Was mich viel mehr erschüttert, sind die fünf Kinder in diesem Jahr. Zwei allein im letzten Monat. Da geht es doch nicht um Selbstüberschätzung, da geht es um Aufsicht.



   
AntwortenZitieren
Kerstin_TF
(@kerstin_tf)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 6 Monaten
Beiträge: 10
 

Bei den Kindern bin ich ganz bei dir. Ich sehe am Strand ständig Eltern, die aufs Handy schauen, während die Kleinen am Wasser sind. Das hat mit dem Atlantik nichts zu tun, das wäre am Baggersee genauso gefährlich.


Auf Teneriffa zu Hause. Zumindest ein bisschen.


   
AntwortenZitieren
Rettungstom
(@rettungstom)
Neu dabei
Dabei seit: vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Was in der Statistik oft untergeht: Das typische Opfer ist männlich und älter. Da ist es dann selten die Welle, sondern der Kreislauf. Auch darüber müsste man mal reden, gerade bei 44 Grad.


Erst schauen, dann reinspringen.


   
AntwortenZitieren
Rettungstom
(@rettungstom)
Neu dabei
Dabei seit: vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Ich möchte noch einen Punkt einwerfen. An einigen Stränden hängen gar keine Flaggen, weil schlicht kein Personal da ist. Man kann den Leuten schwer vorwerfen, dass sie eine Warnung ignorieren, die niemand aufstellt. Es fehlen einfach Rettungsschwimmer!


Dieser Beitrag wurde vor 5 Tagen von Redaktion bearbeitet.

Erst schauen, dann reinspringen.


   
AntwortenZitieren
Moni1958
(@moni1958)
Neu dabei
Dabei seit: vor 2 Jahren
Beiträge: 3
 

Stimmt, mein Nachbar ist letztes Jahr beim Schwimmen kollabiert. Der war 71 und topfit. dachte er zumindest.


Dieser Beitrag wurde vor 5 Tagen von Redaktion bearbeitet.

   
AntwortenZitieren
Hardy_TF
(@hardy_tf)
Neu dabei
Dabei seit: vor 3 Monaten
Beiträge: 3
 

Vielleicht wäre eine ordentliche Aufklärung im Hotel wirksamer als noch ein Schild. Ein Zettel beim Check-in, auf Deutsch, mit den drei wichtigsten Regeln. Kostet nichts.


Grüße aus dem windigen Norden.


   
AntwortenZitieren
Manfred_K
(@manfred_k)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 6 Monaten
Beiträge: 5
Themenstarter  

Das wäre mal ein vernünftiger Vorschlag. Ich nehme zurück, dass es nur an Dummheit liegt. An Information fehlt es offensichtlich auch.


Kanaren-Liebhaber seit 1996 🌻


   
AntwortenZitieren
Moni1958
(@moni1958)
Neu dabei
Dabei seit: vor 2 Jahren
Beiträge: 3
 

Ich sehe das jeden Sommer am Strand. Rote Flagge, und trotzdem gehen die Leute rein. Und wenn man etwas sagt, wird man angepampt, man solle sich um seinen eigenen Kram kümmern.



   
AntwortenZitieren
Tom_LaPalma
(@tom_lapalma)
Aktives Mitglied
Dabei seit: vor 1 Jahr
Beiträge: 8
 

Was in der Debatte oft untergeht: Ein guter Teil der Unglücke passiert gar nicht am bewachten Sandstrand, sondern an der Felsküste, in Naturbecken oder beim Angeln von den Klippen. Bei uns auf La Palma gibt es kaum lange Strände, dafür viele Stellen, wo eine einzige Welle reicht, um dich von den Steinen zu holen. Da hängt dann weder eine Flagge noch steht ein Rettungsschwimmer, und der Zettel im Hotel hilft auch nur, wenn er nicht nur vom Schwimmen redet. Ich habe mir angewöhnt, an der Küste nie mit dem Rücken zum Wasser zu stehen, das klingt banal, hat aber schon manchem den Tag gerettet.



   
AntwortenZitieren