El Hierro spricht über das Urteil zur Entlassung von Maite Padrón, die Folgen für die Inselgesellschaft Meridiano SAU und eine Müllsammelaktion in La Frontera sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Urteil erklärt Entlassung von Maite Padrón für nichtig
Ein Gericht hat die Entlassung von Maite Padrón Ruiz für nichtig erklärt. Das Juzgado de lo Social nº 2 in Santa Cruz de Tenerife urteilte, dass die öffentliche Inselgesellschaft Meridiano SAU sie als Direktorin des Hotel Balneario Pozo de La Salud wieder einstellen musste.
Das Urteil vom 14. Februar 2024 verpflichtete das Unternehmen zudem, die seit der Entlassung ausstehenden Gehälter nachzuzahlen. Das Gericht setzte einen Tagessatz von 121,12 Euro fest und sprach zusätzlich 7.501 Euro für immaterielle Schäden zu.
AHI macht politische Dimension und Kosten für El Hierro zum Thema
Die Agrupación Herreña Independiente hat das Urteil öffentlich gemacht und die Begründung der Entlassung angezweifelt. Nach Darstellung der AHI fehlte eine objektive und ausreichende Grundlage, nachdem Padrón Ruiz zur Vizepräsidentin der AHI und zur Ersatzkandidatin für den Senat ernannt worden war.
Die AHI erklärte, die Kosten träfen die öffentliche Inselgesellschaft, die der Inselverwaltung von El Hierro unterstand. Sie forderte, Cabildo-Präsident Alpidio Armas solle persönlich haften, damit die öffentlichen Kassen geschont würden.
Verein Tinganar hat in La Frontera 471 Kilo Müll gesammelt
Der Club Deportivo Tinganar hat am Sonntag gemeinsam mit Esmiras Global Events eine Müllsammelaktion in La Frontera durchgeführt. Elf Teilnehmer räumten auf einem rund drei Kilometer langen Abschnitt des Kanals zwischen Brunnen und Park auf und sammelten 471 Kilogramm Abfall.
Die Helfer füllten damit drei Transporter und fanden Metall, Holz, Plastik und Glas. Die Organisatoren erklärten, sie wollten das Bewusstsein für Müll in öffentlichen und natürlichen Bereichen stärken und die Reinigungen bis Sabinosa fortsetzen.
Frühere Aktion diente als Maßstab für weitere Reinigungen
Die Initiatoren haben bereits im Januar eine ähnliche Aktion umgesetzt und daran angeknüpft. Am 11. Januar 2025 sammelten die Gruppen auf 2,5 Kilometern 240 Kilogramm Abfall und werteten das als Grundlage für weitere Einsätze.
Mit der neuen Bilanz aus La Frontera machten Tinganar und Esmiras deutlich, dass sich entlang des Kanals weiterhin große Mengen Müll ansammelten. Sie kündigten an, die Strecke schrittweise zu säubern, bis der Abschnitt Richtung Sabinosa gereinigt sei.











