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    Teneriffa Nachrichten 14. Juli 20265 Min. Lesedauer

    Experten warnen: Zufahrtschaos am Flughafen Teneriffa Süd

    Kanaren News Teneriffa News-Ticker

    Teneriffa spricht über neue Zugangsbeschränkungen am Flughafen Teneriffa Süd, eine Kooperation für das Industriegebiet Valle de Güímar und 1,5 Millionen Euro Hilfe für die Viehzucht sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.

    Flughafen Teneriffa Süd: Rosa Dávila verlangte sofortige Rücknahme der Zufahrtsregeln

    Rosa Dávila hat Aena zur sofortigen Aufhebung neuer Mobilitätseinschränkungen am Flughafen Teneriffa Süd aufgefordert. Die Präsidentin der Inselverwaltung kritisierte, Aena habe die Regeln einseitig eingeführt und damit Betriebsprobleme ausgelöst.

    In den vergangenen Tagen entstanden Staus, besonders im Bereich des Gelegenheitsverkehrs, was Reisende sowie Transportunternehmen belastete. Dávila verlangte Abstimmung und eine Mobilitätsstudie, obwohl das Cabildo keine Zuständigkeit für den Flughafen hat. Mobilitätsbeauftragte Eulalia García beantragte ein Treffen mit der Flughafenleitung, um Lösungen für einen normalen Ablauf zu erreichen.

    Industriegebiet Valle de Güímar: Inselverwaltung gründete neue Verwaltungseinheit

    Die Inselverwaltung hat die Entidad Urbanística de Conservación für das Industriegebiet Valle de Güímar gegründet. Industrieberater Manuel Fernández erklärte, das Modell beende einen jahrzehntelangen Stillstand und schaffe rechtliche Sicherheit.

    Die Gründungsversammlung am Montag vereinte das Cabildo, die Gemeinden Arafo, Candelaria und Güímar sowie Eigentümer und Unternehmen. Künftig teilten öffentliche Hand und Privatsektor Verantwortung für Wartung, Zugänge und Infrastruktur, finanziert durch einen jährlichen Fonds der Verwaltungen und proportionale Beiträge der Betriebe. Ziel blieb, das Gebiet als logistisches und industrielles Zentrum auf den Kanaren zu stärken.

    1,5 Millionen Euro: Inselverwaltung stützte Viehzucht gegen hohe Futterkosten

    Die Inselverwaltung hat die Landwirtschaft mit 1,5 Millionen Euro zur Entlastung bei Futterkosten gestärkt. Sektor-Primario-Beauftragter Valentín González kündigte die Hilfe für Betriebe mit Schafen, Rindern, Schweinen, Kaninchen und Geflügel an.

    González sagte, die Maßnahme solle hohe Produktionskosten abfedern und die Nahrungsmittelsouveränität auf Teneriffa sichern. Die Subventionen richteten sich an Betriebsinhaber, die für lokale Versorgung und den Erhalt der ländlichen Landschaft wichtig waren. Die Zahl der Empfänger stieg laut Verwaltung von 198 im Jahr 2024 auf 207 im Jahr 2026.

    Gesundheit und Forschung: IMETISA und Universität La Laguna gründeten zwei Lehrstühle

    Die Inselverwaltung hat mit der Universität La Laguna zwei neue Lehrstühle für digitale Gesundheit und Medizintechnik gestartet. IMETISA, eine öffentliche Gesundheitseinrichtung des Cabildo und des Kanarischen Gesundheitsdienstes, unterzeichnete dafür Kooperationsvereinbarungen.

    Die erste Initiative schuf einen Lehrstuhl für Telemedizin, Künstliche Intelligenz und klinische Innovation, der Lehre und Forschung zu Telemedizin, klinischer KI, Robotik und Simulation fördern sollte. Der zweite Lehrstuhl konzentrierte sich auf funktionale Bildgebung und Neurocomputing. IMETISA stellte jährlich jeweils 75.000 Euro bereit, begleitet von einer gemeinsamen Kommission.

    Trauerzeichen: Inselverwaltung gedachte der Brandopfer von Los Gallardos

    Die Inselverwaltung hat mit einer Schweigeminute der Opfer des Brandes in Los Gallardos in Almería gedacht. Der Brand forderte 13 Todesopfer und zahlreiche Verletzte, wie das Cabildo mitteilte.

    An der Zeremonie nahmen Präsidentin Rosa Dávila sowie Mitglieder der Verwaltung und Beschäftigte teil. Dávila sprach den Familien ihr Mitgefühl aus und verwies auf die Gefahren von Bränden und die Bedeutung verantwortungsvollen Handelns. Sie würdigte zudem den Einsatz von Polizei, Guardia Civil, Zivilschutz und Rettungskräften und rief dazu auf, deren Anweisungen zu befolgen.

    Fußball-WM: Inselverwaltung zeigte Spanien gegen Frankreich auf Großleinwand

    Die Inselverwaltung hat das WM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich auf einer Großleinwand im Recinto Ferial gezeigt. Die Aktion entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Santa Cruz de Tenerife und blieb kostenlos, bis die Kapazität erreicht war.

    Am Dienstag ab 20 Uhr verfolgten Besucher das Spiel auf der Außenterrasse und auf Bildschirmen im Inneren der TLP Tenerife. Das Cabildo wollte Sport als Gemeinschaftserlebnis stärken und die TLP als Treffpunkt für Familien und Fans nutzen. Die TLP Tenerife 2026 lief vom 14. bis 19. Juli und feierte ihr 20-jähriges Bestehen als größtes Digital-Event der Kanarischen Inseln.

    TEA in Santa Cruz: „Pliegue“ verband Autoedition mit queerer Kultur

    Das TEA Tenerife Espacio de las Artes hat am Wochenende die neunte Ausgabe des Autoeditions-Events „Pliegue“ ausgerichtet. Das Programm verband Messe, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und eine musikalische Session und verstand das Museum als Treffpunkt für queere und verbündete Gemeinschaften.

    Die Veranstaltung lief am Freitag von 17 bis 19.30 Uhr und am Samstag von 11 bis 20 Uhr und wurde vom TEA-Programm Onda Corta organisiert. Inhaltlich ging es um Archive, Vergänglichkeit und alternative Dokumentationsformen, ergänzt durch Workshops und ein DJ-Set. Vorab erschien der Podcast „Prácticas para un inventario posible“.

    La Laguna: „Entretelas“ zeigte Kopfbedeckungen aus dem Textillager

    Das Museo de Historia y Antropología de Tenerife hat eine neue Ausgabe von „Entretelas“ veranstaltet. Unter dem Titel „Tocarse: el arte de vestir la cabeza“ beleuchtete das Museum den kulturellen Wert von Hüten und Schleiern.

    Die Veranstaltung fand am 16. Juli von 18 bis 20 Uhr in La Laguna statt und führte in ein normalerweise nicht zugängliches Textillager. Kulturbeauftragter José Carlos Acha betonte die Bedeutung textiler Zeugnisse für das Erbe, Experte Juan de la Cruz begleitete die Gruppe. Die Teilnahme war auf 15 Personen begrenzt und kostete 10 Euro.

    Literatur auf Teneriffa: „Aguaviva“ widmete sich Territorium und Identität

    Die Librería del Cabildo hat die Sommerausgabe der unabhängigen Zeitschrift „Aguaviva“ vorgestellt. Das Redaktionsteam um Ana Marante González, Andrea Sánchez Villamandos, María Gómez García und Sophia Hidalgo Hernández erläuterte Inhalte und Entstehung der monothematischen Ausgabe.

    Die Ausgabe behandelte Territorium als Kern kanarischer Identität und griff Themen wie invasive Arten, Wohnungszugang, Straßeninfrastruktur, Klimawandel und soziale Ausgrenzung auf. Die Präsentation fand am Dienstag um 18.30 Uhr statt und gehörte zum Kulturprogramm der Librería, das das Kulturamt des Cabildo de Tenerife über die öffentliche Firma Ideco organisierte.

    Auditorio de Tenerife: Kartenverkauf für BNE-Gastspiel „Afanador“ startete

    Das Auditorio de Tenerife hat den Kartenverkauf für zwei Aufführungen des Ballet Nacional de España eröffnet. Das Stück „Afanador“ lief am 5. September um 19.30 Uhr und am 6. September um 18 Uhr in der Sala Sinfónica und eröffnete die neue Saison.

    Kulturbeauftragter José Carlos Acha und der künstlerische Leiter José Luis Rivero stellten das Programm vor. Acha verwies auf neun Auszeichnungen und auf die Rückkehr der Kompanie nach 16 Jahren, Rivero betonte die Bedeutung des Tanzes im Haus. Das Ballet Nacional de España stand seit September 2019 unter der Leitung von Rubén Olmo und gehörte zum Instituto Nacional de las Artes Escénicas y de la Música des spanischen Kultur- und Sportministeriums.

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