Borja Perdomo hat die Regierung des Cabildo von La Palma aufgefordert, den Plan für kommunale Zusammenarbeit zügig zu verabschieden. Der Sprecher der Sozialistischen Fraktion erinnerte daran, dass die Genehmigung dieses Investitionsprogramms für die 14 Gemeinden der Insel ohne ersichtlichen Grund bis Dezember des vergangenen Jahres verzögert worden war.
Perdomo betonte, dass die Verzögerungen bei Investitionen in öffentliche Bauprojekte unter der aktuellen Regierung des Cabildo ein wiederkehrendes Problem seien. Er wies darauf hin, dass die Gemeinden auf die Finanzierung ihrer eingereichten Projekte angewiesen seien und die Umsetzung nicht weiter hinausgezögert werden dürfe.
Plan für kommunale Zusammenarbeit auf La Palma
Der sozialistische Abgeordnete äußerte seine Sorge darüber, dass wichtige Aufgaben, die das Potenzial hätten, die Realität der Insel grundlegend zu verändern, von der Regierung regelmäßig aufgeschoben würden. „Es beunruhigt uns, dass dieses Muster weiterhin besteht und zentrale Programme wie der Plan für kommunale Zusammenarbeit erst im Dezember genehmigt werden, wenn das Haushaltsjahr fast vorbei ist“, erklärte Perdomo.
Im jüngsten Plenum forderte Perdomo den Inselrat für öffentliche Arbeiten auf, sich aktiv für die rechtzeitige Verabschiedung des Plans einzusetzen. Nur so könnten die Gemeinden die geplanten Bau- und Dienstleistungsprojekte umsetzen, ohne bis zum Jahresende auf die Freigabe der Mittel warten zu müssen.
Kritik an der Regierung des Cabildo von La Palma
Perdomo kritisierte zudem das widersprüchliche Verhalten der Regierungspartei Coalición Canaria. Diese betone zwar die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, lasse jedoch gerade bei den dringend benötigten Investitionen für die Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlstands der Einwohner wichtige Initiativen schleifen.
Die Debatte um den Plan für kommunale Zusammenarbeit bleibt damit ein zentrales Thema im politischen Alltag auf La Palma. Die Gemeinden warten weiterhin auf eine zeitnahe Freigabe der Investitionsmittel.


