Las Palmas bricht seit 1951 regelmäßig Temperaturrekorde – das haben Forscher festgestellt. Ihre Auswertung zeigt die wachsende Hitzebelastung auf den Kanarischen Inseln und unterstreicht den Handlungsbedarf. Die Entwicklung verändert den Alltag auf Gran Canaria und bringt laut den Wissenschaftlern zusätzliche Risiken für die öffentliche Gesundheit mit sich. Auch das lokale Ökosystem gerät stärker unter Druck, wenn hohe Temperaturen häufiger und länger anhalten.
Klimawandel verstärkt Juli-Hitze auf den Kanaren deutlich
Forscher beschreiben einen markanten Anstieg der Juli-Temperaturen auf den Kanaren. In Santa Cruz de Tenerife seien die Temperaturen im Juli seit 1950 um 37 Prozent gestiegen – ein Beleg für die Auswirkungen des Klimawandels auf der Inselgruppe. Die Wissenschaftler warnen, extreme Wetterlagen träten häufiger auf. Sie fordern sofortige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und betonen, wie wichtig Bewusstseinsbildung und Anpassung für Bevölkerung und Entscheidungsträger sind.
Klimaforscher warnen vor häufigeren Hitzewellen auf Gran Canaria
Klimaforscher warnen vor einer Zunahme von Hitzewellen und anderen Extremwetterlagen auf den Kanaren. Ihre Einschätzungen stützen sich auf langfristige Messreihen und die zuletzt gehäuften Rekorde, die auch auf Gran Canaria registriert wurden. Mit weiter steigenden Temperaturen wächst nach Ansicht der Fachleute der Handlungsdruck. Anpassungsmaßnahmen im Alltag und in der Planung werden wichtiger, um die Belastungen für Menschen und Natur zu begrenzen.




