El Hierro setzt auf Weintourismus, verbessert die Rettungsdienste an Badeplätzen und erneuert ein Wahrzeichen in La Frontera. Was die kleinste Kanareninsel aktuell bewegt.
Weintourismus als Motor für ländliche Entwicklung
El Hierro hat den Weintourismus beim XI. Internationalen AgroEnotourismus-Kongress gestärkt. Das Treffen fand in Valverde statt und stand unter dem Motto, ländliche Entwicklung durch Weintourismus zu fördern. Luis Arráez Guadalupe, Direktor des Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria, hob die strategische Rolle des Weintourismus für die Kontinuität des Weinsektors auf den Inseln hervor.
Gabriel Santos García von der Universität La Laguna lobte die inhaltliche Qualität und die thematische Breite. Rund 100 Personen nahmen teil, mehr als 30 Experten sowie Forscher und Studenten präsentierten Arbeiten. Die digitale Übertragung soll in den kommenden Wochen mehr als 500 Personen erreichen. Die nächste Ausgabe wurde für 2027 auf Gran Canaria angekündigt.
Rettungsdienst für Sommer 2026 vergeben
Valverde hat den Vertrag für Prävention, Überwachung und Rettung in Badebereichen für den Sommer 2026 vergeben. Der Stadtrat beauftragte die Firma Pool Gestión Deportiva für 64.379,60 Euro. Die Vereinbarung läuft über drei Monate vom 1. Juli bis zum 30. September und soll die Sicherheit unter anderem in La Caleta, El Tamaduste, Puerto de La Estaca, Charco Manso und Timijiraque gewährleisten.
Bürgermeister Carlos Brito erklärte, die Maßnahme sichere einen essenziellen Dienst für Einwohner und Besucher. Der Auftrag umfasst auch Verbesserungen, darunter mehr Rettungsschwimmer an Wochenenden im Juli und August.
Buchstaben am Aussichtspunkt Puntagrande erneuert
La Frontera hat die Erneuerung der großen Buchstaben am Aussichtspunkt Puntagrande gestartet. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas begründete den Schritt mit der Bedeutung des Schriftzugs als Wahrzeichen der Gemeinde. Die Tourismusabteilung teilte mit, die Küstenbedingungen hätten die Erneuerung notwendig gemacht, nachdem die Buchstaben seit 2017 ein beliebtes Fotomotiv waren.
Tourismusbeauftragte Adelaida González betonte, die neue Struktur aus hochfestem Mikrobeton werde per 3D-Druck hergestellt und solle Salz und Wind besser standhalten. Mikrobeton biete laut Projektbeschreibung hohe Haltbarkeit und weniger Wartungsaufwand als zuvor verwendetes verzinktes Blech und füge sich besser in die Landschaft ein.





